{"id":5915,"date":"2016-03-13T17:50:40","date_gmt":"2016-03-13T15:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/ferdi\/?page_id=5915"},"modified":"2016-03-13T17:50:40","modified_gmt":"2016-03-13T15:50:40","slug":"h-viehoff-anapaestische-verse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=5915","title":{"rendered":"H. Viehoff: Anap\u00e4stische Verse"},"content":{"rendered":"<p>Aus Heinrich Viehoffs <strong>Vorschule der Dichtkunst.<\/strong><\/p>\n<p>Unter den reimlosen anap\u00e4stischen Versen, mit denen wir es hier zu tun haben, sind der Dimeter und der Tetrameter hervorzuheben. Die Dimeter werden auf mannigfache Weise zu Systemen oder Strophen verbunden, die man durch einen katalektischen Dimeter abzuschlie\u00dfen pflegt, zum Beispiel:<\/p>\n<p><em>Hebt an den Gesang! Umtanzet ihn rings,<br \/>\nUnd die Hymne beginnt, die gewaltige, die<br \/>\nWie ein Bote des Gl\u00fccks, wie ein Aar, der keck<br \/>\nVon den Idagebirg Ganymeden geraubt,<br \/>\nDie Gestirne vorbei sich siegstolz wiegt<br \/>\nAuf silbernen Schwingen des Wohlklangs.<\/em><\/p>\n<p>Wie hier auf f\u00fcnf vollst\u00e4ndige Dimeter, so kann auch auf zwei, drei, vier, oder auch erst auf mehrere der abschlie\u00dfende katalektische Vers folgen; oder man unterbricht im Innern einer Strophe die Reihe der vollst\u00e4ndigen Dimeter durch einen katalektischen, und schlie\u00dft auch wieder durch einen solchen die Strophe ab, zum Beispiel:<\/p>\n<p><em>Hyazinthens Haar wallt nieder vom Haupt,<br \/>\nWallt \u00fcber den gl\u00e4nzenden Nacken;<br \/>\nBreit w\u00f6lbt sich die Brust, und der Sterblichen Ma\u00df<br \/>\n\u00dcberraget der Wuchs, und es k\u00fcndet im Bau<br \/>\nDer Olympier Kraft sich und Anmut.<\/em><\/p>\n<p>Dann l\u00e4sst sich die Strophenform auch noch dadurch vermannigfaltigen, dass man zwischen die Dimeter stellenweise einen Monometer einreiht, wie in folgender Strophe aus Aeschylus&#8216; &#8222;Agamemnon&#8220;:<\/p>\n<p><em>Laut schnoben sie Kampf in der grimmigen Brust,<br \/>\nWie der Geier Geschlecht,<br \/>\nDie hoch an dem Fels, von unendlichem Schmerz<br \/>\nUm die Jungen erf\u00fcllt, durchrudern die Luft<br \/>\nMit der Fittige Schlag, und umstreifen das Nest,<br \/>\nDie verlorene Brut<br \/>\nDer befiederten Kleinen bejammernd.<\/em><\/p>\n<p>Welche von diesen Strophenformen man im einzelnen Falle zu w\u00e4hlen hat, bestimmt der darzustellende Gegenstand. Wenn man zur Entfaltung des Gedankens eines weitern Raumes bedarf, oder wenn man ihn auf mehreren Stufen zu einer bedeutenden H\u00f6he ansteigen lassen will, so ist es ratsam, eine l\u00e4ngere Reihe vollst\u00e4ndiger Dimeter (gleichviel, ob mit, ob ohne zwischengereihte Monometer) aufeinander folgen zu lassen, weil der katalektische Dimeter den Abschluss des Gedankens bedingt. Zu welchem Gegenstande aber \u00fcberhaupt sich die anap\u00e4stischen Strophen eignen, wie der Leser schon aus der feurigen, st\u00fcrmischen Bewegung der mitgeteilten herausgef\u00fchlt haben. Die Anap\u00e4sten sind potenzierte Jamben; der frische Wanderschritt der letztern hat sich bei jenen in Sturmschritt verwandelt. Daher werden Anap\u00e4sten da an ihrer Stelle sein, wo es gilt, den Entschluss oder die Aufforderung zu mutiger, k\u00fchner Tat, siegreiches Vordringen mitten durch Hindernis und Gefahr, oder \u00fcberhaupt feurigen Aufschwung der Gef\u00fchle darzustellen, sei es Entz\u00fccken oder Pein, Jubel oder Jammer, Liebe oder Hass. Die Griechen wandten solche anap\u00e4stischen Dimeter-Systeme gern in den Chorges\u00e4ngen und leidenschaftlichen Stellen ihrer Trag\u00f6dien an. So bewegt sich der Reigen der Erinnen in Aeschylus&#8216; &#8222;Eumeniden&#8220; (Vers 300) in diesen Rhythmen, und Sophokles&#8216; &#8222;Philoktet&#8220; (Vers 1430) nimmt in ihnen Abschied von Lemnos. Aber auch Aristophanes bedient sich ihrer, wo er mit den Tragikern im Schwunge der Sprache wetteifert, zum Beispiel in der Anrede des Wiedehopfs an die Nachtigall in den &#8222;V\u00f6geln&#8220; (Vers 218):<\/p>\n<p><em>Auf, Gattin, verscheuch von den Augen den Schlaf,<br \/>\nUnd ergeu\u00df Melodien des geweihten Gesangs,<br \/>\nDer aus g\u00f6ttlichem Mund dir schmelzend ert\u00f6nt,<br \/>\nWenn du mein und dein unseliges Kind,<br \/>\nDen Itys, beklagst mit dem schallenden Laut<br \/>\nBlondfarbiger Brust. &#8211; Rein wandelt der Hall<br \/>\nVon des Ahornbuschs volllaubigem Zweig<br \/>\nZu dem Throne des Zeus, wo Ph\u00f6bus Apoll,<br \/>\nGoldlockenumwallt, dein Klagen vernimmt,<br \/>\nAntwortenden Klang aus der Leier entlockt<br \/>\nUnd der Himmlischen Chor zum Reigen erregt.<br \/>\nEinstimmend erschallt von unsterblichem Mund<br \/>\nZu der Saiten Get\u00f6n<br \/>\nDer Olympier seliges Jauchzen.<\/em><\/p>\n<p>Was den Bau dieser Verse betrifft, so sind, <em>wenn strenge verfahren werden soll<\/em>, folgende Regeln zu beobachten:<\/p>\n<p>1) Die beiden Dipodien m\u00fcssen durch eine Z\u00e4sur getrennt sein, die jedoch zu den schw\u00e4cheren geh\u00f6ren darf.<br \/>\n2) Die Anap\u00e4sten d\u00fcrfen mit steigenden Spondeen, aber nicht mit entschiedenen Jamben, den Anfangsfu\u00df ausgenommen, vertauscht werden.<br \/>\n3) Es d\u00fcrfen nicht so viele Spondeen aufeinander folgen, dass dadurch das Gef\u00fchl der anap\u00e4stischen Bewegung verdunkelt wird oder gar verloren geht. Im \u00fcbrigen erh\u00e4lt der Vers durch eingemischte Spondeen gr\u00f6\u00dfere Kraft und W\u00fcrde.<br \/>\n4) Im katalektischen Verse darf man die beiden K\u00fcrzen des dritten Fu\u00dfes nicht zu einer L\u00e4nge zusammenziehen. Man beh\u00e4lt hier aus demselben Grunde, wie beim Hexameter im f\u00fcnften Fu\u00dfe, die beiden K\u00fcrzen bei, um dem Verse einen leichteren und entschiedeneren Schlussfall zu geben.<br \/>\n5) Im katalektischen Vers ist die Z\u00e4sur nach der ersten Dipodie nicht erforderlich.<\/p>\n<p>Bindet man sich an diese Gesetze, so hat der Bau solcher Verse im Deutschen gro\u00dfe Schwierigkeiten. Unsere Sprache ist arm an rein anap\u00e4stischen Wortformen. In den obigen Beispielen zeigt sich sogleich, dass viele als Anap\u00e4sten gebrauchte F\u00fc\u00dfe sich auch als Amphimacer messen lassen, zum Beispiel:<\/p>\n<p><strong>Wie<\/strong> ein <strong>Bo<\/strong>te des <strong>Gl\u00fccks<\/strong>, || <strong>wie<\/strong> ein <strong>Aar<\/strong>, der <strong>keck<\/strong><\/p>\n<p>Es kommt nun darauf an, den reinen Anap\u00e4sten ein solches numerisches \u00dcbergewicht zu geben, dass sie die F\u00fc\u00dfe von schwankender Messung, die sich unm\u00f6glich ganz vermeiden lassen, in ihre Bewegung mit fortrei\u00dfen und ihnen ein entschiedenes anap\u00e4stisches Gepr\u00e4ge aufdr\u00fccken. Dann ist es auch gar nicht leicht, die Z\u00e4sur am Ende jeder Dipodie zu beobachten, da die meisten deutschen W\u00f6rter weiblich schlie\u00dfen. Man k\u00f6nnte Zweifel hegen, ob die betreffende Regel eine wohlbegr\u00fcndete sei; denn eine Incision in der Mitte, eine vershalbierende Zweiteilung zum Zweck einer leichteren \u00dcbersicht des Versganzen, kann der Dimeter nicht verlangen, weil er daf\u00fcr zu kurz ist. Allein es war nicht sowohl das Bed\u00fcrfnis der Bipartition, wie es sich bei l\u00e4ngeren Versen einstellt, als vielmehr der Trieb, die anap\u00e4stische Bewegung dem Ohre stark einzupr\u00e4gen, was zur Aufstellung der obigen Regel (1) f\u00fchrte. Verabs\u00e4umt man die Z\u00e4sur zwischen den beiden Dipodien, mit anderen Worten, \u00fcberspannt man die Dipodiengrenzen durch einen Wortfu\u00df, so verwandelt sich der anap\u00e4stische Vers f\u00fcr das Ohr leicht in einen daktylischen mit einem Auftakt, was man vermeiden wollte. In dem zu einem Ruhepunkt abrollenden Schlussverse scheute man dies nicht, und entband sich daher auch von der Forderung der Z\u00e4sur nach der ersten Dipodie.<\/p>\n<p>Wenn unser Idiom einem Metrum gro\u00dfe Hindernisse in den Weg legt, so ist man zu der Frage berechtigt, ob man nicht die von einer fremden Sprache abgezogenen Gesetze f\u00fcr dasselbe dem Genius unserer Sprache gem\u00e4\u00df zu modifizieren habe, oder vielleicht am besten tue, auf den Gebrauch des Versma\u00dfes ganz zu verzichten. Eine gro\u00dfe Erleichterung in der Behandlung des anap\u00e4stischen Dimeters w\u00fcrde sich ergeben, wenn es sich als statthaft herausstellte, die in der ersten Regel geforderte Z\u00e4sur zu vernachl\u00e4ssigen, und zweitens neben den Spondeen auch Jamben als stellvertretende F\u00fc\u00dfe zu gebrauchen. Was die Z\u00e4sur anlangt, so leidet es keinen Zweifel, dass mitunter ein Schlusswortfu\u00df der ersten Dipodie mit einer kurzen Silbe in die zweite Dipodie \u00fcbergreifen k\u00f6nne, ohne die anap\u00e4stische Bewegung wesentlich zu beeintr\u00e4chtigen, wie denn auch Platen sich Verse wie die folgenden erlaubt hat:<\/p>\n<p><em>Auf, auf, o Genossen! Er wandelt heran<br \/>\nLichsch\u00f6n wie Apoll &#8230;<\/em><\/p>\n<p>Auch m\u00f6chte nicht ratsam sein, gleich im ersten Verse eine solche Z\u00e4sur anzuwenden, sondern erst, nachdem dem Geh\u00f6re der anap\u00e4stische Gang fest eingepr\u00e4gt ist. In einzelnen Versen kann sogar die eben bezeichnete weibliche Z\u00e4sur den Vorzug vor der herrschenden m\u00e4nnlichen verdienen, wenn n\u00e4mlch dem eben darzustellenden Gegenstande der Charakter der weiblichen Z\u00e4sur mehr zusagt. Dass im ersten Fu\u00df der Jambus, statt des Spondeus, als Stellvertreter des Anap\u00e4st zu dulden ist, wurde schon oben bemerkt; aber auch an anderen Stellen, besonders im ersten Fu\u00df der zweiten Dipodie, wird man sich ihn bisweilen gestatten k\u00f6nnen. Eine h\u00e4ufigere Anwendung des Jambus raubt dem Vers zuviel von seiner Kraft und ist nur dann zu rechtfertigen, wenn anderwertiger Ersatz, und zwar durch Eintreten des Gleichkklangs, geboten wird.<\/p>\n<p>Bei der angedeuteten laxeren Behandlung des Metrums sind die Schwierigkeiten, die es bietet, nicht so gro\u00df, dass man ihretwegen dem Gebrauche desselben entsagen m\u00fcsste. Aber aus einem anderen Grunde ist eine h\u00e4ufigere Anwendung nicht zu empfehlen. In der Bewegung dieses Verses liegt etwas zu Anspruchsvolles und Herausforderndes; es lenkt die Aufmerksamkeit auf den rhythmischen Gang st\u00e4rker hin, als dem Charakter der deutschen Dichtung gem\u00e4\u00df ist. Wenn die deutsche Poesie den kunstvollen Rhythmustanz der griechischen nur selten nachahmt und daf\u00fcr das melodische Element des Gleichklangs um so eifriger pflegt, so ist dies nicht etwa blo\u00df darin, dass die Quantit\u00e4t der Silben eine sehr untergeordnete Rolle in unserer Sprache spielt, sondern in h\u00f6herem Grade in der deutschen Empfindungsweise begr\u00fcndet, die uns auch nicht zu dem lebendigen Geb\u00e4rdenspiel s\u00fcdlicher Nationen gelangen l\u00e4sst. Am besten m\u00f6chte das Versma\u00df m\u00f6chte das Versma\u00df zu parodistischen Zwecken zu verwenden sein, so dass durch den Kontrast der hochstrebenden Form und des niedrigen Gehalts eine komische Wirkung entsteht, wie wenn Platen in der &#8222;verh\u00e4ngnisvollen Gabel&#8220; den Damon sagen l\u00e4sst:<\/p>\n<p><em>Hier w\u00e4r&#8216; ich indes vom Galgen befreit,<br \/>\nDoch hungrig und \u00e4rmer als Hiob.<br \/>\nNichts konnt ich mit mir fortnehmen, und nicht<br \/>\nDie Exzerpten einmal, die in Deutschland kein<br \/>\nBuchh\u00e4ndler verschm\u00e4ht<br \/>\nUnd verabs\u00e4umt h\u00e4tte, das wei\u00df ich<br \/>\n&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Der anap\u00e4stische Tetrameter, auch Aristophanischer Tetrameter genannt, ist aus einem vollst\u00e4ndigen und einem katalektischen Dimeter zusammengesetzt. Seines gr\u00f6\u00dferen Umfangs wegen verlangt er strenge die Bipartition, eine Incision nach der zweiten Dipodie, die jedoch nur mit einer syntaktischen, nicht mit einer rhythmischen Pause (wie die des Pentameters, Alexandriners, Nibelungenverses) verbunden ist. Von dem Bau der ersten Versh\u00e4lfte gilt, was oben von dem des vollst\u00e4ndigen Dimeters gesagt worden ist, und die zweite Versh\u00e4lfte wird ganz wie der katalektische Dimeter gebildet. Man verbindet die Tetrameter nicht zu Strophen oder Systemen, sondern zu einer fortlaufenden Reihe. Bei dem kr\u00e4ftigen und w\u00fcrdevollen Gange des Verses sollte man erwarten, ihn bei den alten Tragikern angewandt zu finden. Stattdessen begegnen wir ihm bei Aristophanes, nach dessen Beispiel Platen und Pruz sich seiner in ihren satirischen Kom\u00f6dien bedient haben. Besonders geeignet erscheint er zu behaglich ausgeschm\u00fcckten Gem\u00e4lden der komischen Poesie wie jenem in Platens &#8222;verh\u00e4ngnisvoller Gabel&#8220;:<\/p>\n<p><em>Auf jenem Gebirg, wo die Hoffnung wohnt, ist&#8217;s ganz wie im Land der Schlaraffen,<br \/>\nUnd der Boden wie Samt, und der Himmel wie Glas, und die Wolken wie Flocken von Purpur.<br \/>\nUnd die Sonne, wie lacht sie in Klarheit stets! Doch breitet sich schattige W\u00f6lbung<br \/>\nVon Geb\u00fcsch zu Geb\u00fcsch, und von Baum zu Baum, und es neigt sich Rose zu Rose.<br \/>\nStets knospet&#8217;s im Laub, und es wimmeln darin Papageien und bunte Fasanen,<br \/>\nStolz wandelt der Pfau durch silbernen Sand, und er schl\u00e4gt gold\u00e4ugige R\u00e4der,<br \/>\nUnd es taucht sich der Schwan, und der Kolobri schl\u00e4ft in dem flammigen Kelche der Tulpen<br \/>\n&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Man hat versucht, dieses Metrum mit dem Gleichklang auszustatten, so zum Beispiel Platen am Schluss der &#8222;verh\u00e4ngnisvollen Gabel&#8220;:<\/p>\n<p><em>Sein Abschiedwort tut euch durch mich der Kom\u00f6dienschreiber zu wissen,<br \/>\nDer oftmals schon, im Laufe des St\u00fccks, vortrat aus seinen Kulissen<br \/>\n&#8230;<\/em><\/p>\n<p>und R. Gottschall in der dritten Abteilung seines &#8222;Carlo Zeno&#8220; in der Darstellung einer s\u00fcdlich gl\u00fchenden Liebe:<\/p>\n<p><em>Wie duftet da rings ein gefangener Lenz aus Vasen, von Nischen, Konsolen<br \/>\nSo w\u00fcrzigen Hauch! Der Abend blickt durch schwere Gardinen verstohlen<br \/>\n&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen aber gegen Gottschall (in seiner Poetik) die Behauptung aufrecht halten, dass im Allgemeinen bewegtere und k\u00fcnstlichere Rhythmen, und so auch die anap\u00e4stischen Tetrameter, gegen den Gleichklang sich str\u00e4uben. In der h\u00f6heren Kom\u00f6die, die parodisierend den Ernst der Trag\u00f6die nachahmt, mag man den Reim beim Tetrameter gelten lassen. Da hier schon ein komisch wirkender Streit zwischen Form und Inhalt besteht, mag immerhin in der Form selbst noch ein Streit zweier heterogener Elemente hinzukommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Heinrich Viehoffs Vorschule der Dichtkunst. Unter den reimlosen anap\u00e4stischen Versen, mit denen wir es hier zu tun haben, sind der Dimeter und der Tetrameter hervorzuheben. Die Dimeter werden auf mannigfache Weise zu Systemen oder Strophen verbunden, die man durch einen katalektischen Dimeter abzuschlie\u00dfen pflegt, zum Beispiel: Hebt an den Gesang! Umtanzet ihn rings, Und&#8230; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=5915\">Read More <span class=\"screen-reader-text\"> in H. 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