{"id":9932,"date":"2020-02-19T16:11:46","date_gmt":"2020-02-19T15:11:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/ferdi\/?page_id=9932"},"modified":"2020-03-02T00:00:34","modified_gmt":"2020-03-01T23:00:34","slug":"zweiter-gesang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=9932","title":{"rendered":"Zweiter Gesang"},"content":{"rendered":"<p>Doch nicht sollte der Mensch, als froher Gef\u00e4hrte der G\u00f6tter,<br \/>\nWeilen im Himmel! Zu hoch war dort f\u00fcr den Schwachen die Laufbahn!<br \/>\nKosten nur sollt&#8216; er die Tropfen am Becher unendlicher Wonne,<br \/>\nSollte den Vorschmack nur von des Himmels Beseligung haben,<br \/>\nDass er in Demut denke der G\u00f6tter, sie lieb&#8216;, und sie f\u00fcrchte,<br \/>\nDass er zum Himmel hinauf stets schaue mit sehnendem Herzen.<br \/>\nNah schon ist er dem Ziel, wo Licht und Dunkel sich scheiden;<br \/>\nDoch noch ahnet er nicht, welch grauses Geschick ihm bevorsteht!<br \/>\nSeliger Wahn stets dauernden Gl\u00fccks hebt k\u00fchner das Herz ihm!<br \/>\n<strong>10<\/strong> Sieh, da greifet er dreist nach der Leier des Gottes der Lieder,<br \/>\nWeil er, mit eigener Hand, will T\u00f6ne den Saiten entlocken,<br \/>\nT\u00f6ne der seligsten Lust, sein innerstes Gl\u00fcck zu verk\u00fcnden!<br \/>\nOb ihn Apoll auch ernstlich gewarnt: nicht l\u00e4sst er sich irren!<br \/>\nWahrlich, er greift, mit verwegener Hand, in die goldenen Saiten,<br \/>\nDie, von dem Gotte ber\u00fchrt, nur willig zu t\u00f6nen gewohnt sind!<br \/>\nHorch! Da gellet ein schneidender Ton aus der z\u00fcrnenden Leier!<br \/>\nDurch den erschrockenen Saal hin zittert der widrige Misston,<br \/>\nSchlug, wo alles nur war Harmonie, an die Ohren der G\u00f6tter,<br \/>\nDass, unwillig, sie all aufschaun nach dem St\u00f6rer der Freude!<br \/>\n<strong>20<\/strong> \u201eH\u00f6rt ihr&#8217;s?\u201c, z\u00fcrnete Zeus &#8211; \u201edas kommt von eurem Gebilde,<br \/>\nWelches, nicht Tier und nicht Gott, steht auf unseliger Stufe!<br \/>\nW\u00e4r&#8216; es ein Tier: nicht h\u00e4tt&#8216; es gewagt, in die Saiten zu greifen!<br \/>\nW\u00e4r&#8216; es ein Gott: nicht h\u00e4tt&#8216; er gest\u00f6rt den harmonischen Frieden!<br \/>\nFort mit dem Zwittergesch\u00f6pf aus dem Saale der seligen G\u00f6tter!\u201c<br \/>\nGlut im Gesicht, mit beklommener Brust, stand da der Besch\u00e4mte,<br \/>\nBebend im ersten Gef\u00fchl des unendlich ergreifenden Schmerzes!<br \/>\n\u201eFort!\u201c, durcht\u00f6nt es den Saal noch einmal, drohenden Tones;<br \/>\nUnd stumm wankte hinaus, schwer seufzend, der arme Verbannte.<br \/>\nDoch ihm eilete nach, mitleidig, die G\u00f6ttin der Liebe,<br \/>\n<strong>30<\/strong> Reicht&#8216; ihm freundlich die Hand, und sagt&#8216; ihm tr\u00f6stliche Worte.<br \/>\nHin nach ihrem Palast dann f\u00fchrt sie den armen Verbannten,<br \/>\nR\u00e4t ihm, b\u00fc\u00dfend die Schuld, hier reuig und still zu verweilen,<br \/>\nBis Zeus, minder erz\u00fcrnt, F\u00fcrbitten zu h\u00f6ren geneigt sei.<br \/>\nWieder hinweg dann eilet sie gleich nach dem Saale der G\u00f6tter,<br \/>\nHoffend, durch schmeichelndes Wort, zu erflehn dem Verbannten Verzeihung.<br \/>\nDieser, allein in der G\u00f6ttin Palast jetzt weilend und harrend,<br \/>\nSank, mit betr\u00fcbtem Gesicht, auf das n\u00e4chsteinladende Lager.<br \/>\nRosen- und Myrtengestr\u00e4uch, s\u00fc\u00df duftend aus \u00fcppigen Bl\u00fcten,<br \/>\nRankt&#8216; an kristallenen S\u00e4ulen hinauf in der offenen Halle;<br \/>\n<strong>40<\/strong> S\u00fc\u00dfer, melodischer Laut durchs\u00e4uselt die schwankenden Zweige;<br \/>\nFrei einatmet die Brust den belebensten, heitersten \u00c4ther:<br \/>\nBald drum richtete wieder sich auf der gest\u00e4rkte Verbannte,<br \/>\nHob das gesunkene Haupt, ging ruhig umher in der Halle.<br \/>\n\u201eGern hier\u201c, sprach er gefasst, \u201ein bereuender Stille verweil&#8216; ich,<br \/>\nWie mir die G\u00f6ttin gebot, bis Zeus mir gn\u00e4dig vergeben!<br \/>\nUnd kehrt sie nur zur\u00fcck, die erbarmende, freundliche G\u00f6ttin:<br \/>\nWird ihr tr\u00f6stendes Wort mir vollends erheitern die Seele.\u201c<br \/>\nDoch, statt ihrer, erschien ihr Sohn, der gefl\u00fcgelte Amor,<br \/>\nBogen und Pfeil in der Hand, auf dem R\u00fccken den goldenen K\u00f6cher.<br \/>\n<strong>50<\/strong> L\u00e4chelnden, sch\u00f6nen Gesichts anredet er freundlich den Menschen,<br \/>\nSagt, ihn habe die Mutter gesandt, mit dem Gaste zu spielen,<br \/>\nUm ihm, fr\u00f6hlichen Muts, zu verk\u00fcrzen die Stunden der Bu\u00dfe.<br \/>\n\u201eDich, du Kleiner\u201c, erwidert der Gast mit des Spottes Geb\u00e4rde &#8211;<br \/>\n\u201eDen ich im Saal&#8216; kaum habe bemerkt bei den m\u00e4chtigen G\u00f6ttern &#8211;<br \/>\nDich, ein spielendes Kind, dich h\u00e4tte die G\u00f6ttin gesendet,<br \/>\nDass du, kindischen Spiels, mir solltest die Stunden verk\u00fcrzen?<br \/>\nSoll ich, wie du, k\u00fchn spannen vielleicht den gewaltigen Bogen?<br \/>\nSchnellen den schrecklichen Pfeil, in die Wette mit dir, nach dem Ziele?\u201c<br \/>\n\u201eH\u00e4tt&#8216; es die Mutter mir nicht\u201c, sprach Amor, \u201eernstlich verboten:<br \/>\n<strong>60<\/strong> \u201eWollt&#8216; ich, mit spitzigem Pfeil&#8216;, gar streng dich, Sp\u00f6tter, bestrafen!<br \/>\nScheuen die G\u00f6tter ihn doch, selbst Zeus, der gewaltige Herrscher!<br \/>\nUnd du, Zwittergesch\u00f6pf &#8211; wie Zeus dich schalt in dem Saale &#8211;<br \/>\nWolltest mit mir, dem gef\u00fcrchteten Amor, t\u00f6richt dich messen?\u201c<br \/>\nZornig entbrannt griff da der Beleidigte keck nach dem Pfeile,<br \/>\nIhn zu entrei\u00dfen der drohenden Hand, ihn rasch zu zerbrechen;<br \/>\nAber das Kind, ein m\u00e4chtiger Gott, hielt fester die Waffe,<br \/>\nUnd der Bet\u00f6rte verwundete selbst an gef\u00e4hrlicher Spitze<br \/>\nSich die verwegene Hand, die blutig vom Kampfe nun ablie\u00df.<br \/>\nSpottend entflog ais der Halle der Gott, mit entfalteten Fl\u00fcgen,<br \/>\n<strong>70<\/strong> Hielt, im Triumph, den geretteten Pfeil hoch \u00fcber dem Haupte,<br \/>\nEilte von dannen, den Feind, den verwegenen, laut zu verklagen,<br \/>\nDem unterdes schon, strafend ins Herz drang gl\u00fchende Liebe!<br \/>\nBald trat ein in die Halle, mit eilendem Fu\u00dfe, die G\u00f6ttin.<br \/>\n\u201eUngl\u00fcckseliger!\u201c, sprach sie best\u00fcrzt &#8211; \u201ewas hast du begonnen?<br \/>\nZeus von neuem erz\u00fcrnt! Und du mit dem Pfeile verwundet!<br \/>\nUngl\u00fcckseliger, flieh! Du darfst hier l\u00e4nger nicht weilen!\u201c<br \/>\nAber entfliehn &#8211; wie h\u00e4tt er&#8217;s gemocht, wie h\u00e4tt&#8216; er&#8217;s gekonnt auch?<br \/>\nFest an den Boden gebannt, und verloren in seligem Anschaun,<br \/>\nStand er, und sah, und dachte nur sie, die beszaubernde G\u00f6ttin,<br \/>\n<strong>80<\/strong> Deren unendlicher Reiz ihn <em>so<\/em> noch nimmer geblendet!<br \/>\nHatte vom Pfeile die Glut doch schon sein innerstes Wesen<br \/>\nZaubrisch durchdrungen, und hatte das Herz ihm siegend ergriffen!<br \/>\nZog es zu <em>ihr<\/em> allm\u00e4chtig ihn doch mit Gedanken und Sinnen!<br \/>\nWar er mit magischer Kraft doch an sie unzerrei\u00dfbar gefesselt!<br \/>\nLiebe, von ihm noch nimmer empfundene, m\u00e4chtige Liebe<br \/>\nZog zu der Holden ihn hin, zu der G\u00f6ttin der Lieb&#8216; und der Sch\u00f6nheit!<br \/>\nSo hat nimmer ein Herz hei\u00dfgl\u00fchende Liebe durchdrungen,<br \/>\nWie sie das seine durchdrang, das g\u00f6ttlichen H\u00e4nden den Ursprung,<br \/>\nG\u00f6ttlichem Hauche den kr\u00e4ftigen Schlag, das Empfinden verdankte.<br \/>\n<strong>90<\/strong> So war nimmer verkl\u00e4rt ein Auge vom Zauber der Liebe,<br \/>\nWie es das seinige war, anschauend die reizende G\u00f6ttin,<br \/>\nUnd mit dem trunkenen Blick um Erh\u00f6rung, Erwiderung flehend.<br \/>\nNimmer in sch\u00f6nrer Gestalt hat Liebe geworben um Liebe<br \/>\nAls hier, werbend durch ihn, den selber die G\u00f6ttin gebildet!<br \/>\nNie hat z\u00e4rtliches Flehn sich ergossen in sch\u00f6nere Worte,<br \/>\nAls er sprach, den g\u00f6ttliche Sprache die G\u00f6tter gelehret!<br \/>\nKonnt&#8216; ihm z\u00fcrnen die G\u00f6ttin, die freundliche G\u00f6ttin der Liebe,<br \/>\nDeren verf\u00fchrender Reiz den Verwegenen hatte bezaubert,<br \/>\nDeren bet\u00f6render Sohn ihn hatte zum Streite verleitet?<br \/>\n<strong>100<\/strong> Nein, sie z\u00fcrnet&#8216; ihm nicht; sie mahnt&#8216; nur, ernsteren Tones,<br \/>\nDass er sich nicht in betr\u00fcbtes Geschick selbst freventlich st\u00fcrze,<br \/>\nDass er, besonnen und stark, die Gef\u00fchle des Herzens bez\u00e4hme.<br \/>\nFruchtlos aber verhallten die mahnenden Worte der G\u00f6ttin.<br \/>\n\u201eMeine Gef\u00fchl&#8216; &#8211; ist&#8217;s m\u00f6glich?\u201c, erwidert&#8216; er, \u201esoll ich bez\u00e4hmen?<br \/>\nAls mir Zeus einhauchte den Geist in das Haupt und die Glieder,<br \/>\nWarst nicht du es, o du, die, zaubrisch, mit rosiger Lippe,<br \/>\nMir in den Busen gek\u00fcsst des Gef\u00fchls hochlodernde Flamme?<br \/>\nDarf&#8217;s dich wundern &#8211; o sprich! &#8211; dass hin sich die Flamme nach dir neigt,<br \/>\nReizende G\u00f6ttin, nach dir, von welcher die g\u00f6ttliche stammet?<br \/>\n<strong>110<\/strong> Ist&#8217;s denn m\u00f6glich, zu sehn dein holdes, bezauberndes Wesen,<br \/>\nOhne f\u00fcr dich zu ergl\u00fchn, in dem ewig gefesselten Herzen?<br \/>\nAch, drum z\u00fcrne mir nicht, du, der ich auf immer geh\u00f6re!<br \/>\nWill ich doch gern aus dem gl\u00e4nzenden Saal, von den G\u00f6ttern verbannt sein,<br \/>\nDarf ich in deinem Palast, nur hier in der Halle, verweilen!<br \/>\nFreudig vergess&#8216; ich um dich sie alle, die andern Gestalten,<br \/>\nDie, G\u00f6ttinnen genannt, doch mit <em>dir<\/em> nicht messen sich k\u00f6nnen!<br \/>\nHasste mich Zeus, ja hassten mich alle die \u00fcbrigen G\u00f6tter,<br \/>\nW\u00e4r&#8216; ich von dir nur geliebt: nicht sollten sie alle mich k\u00fcmmern!<br \/>\nL\u00e4cheltest du mir hold: stets h\u00e4tt&#8216; ich der Seligkeit F\u00fclle!<br \/>\n<strong>120<\/strong> Z\u00e4rtliche Worte von <em>dir<\/em>, wie zaubrisch m\u00fcssen sie klingen!<br \/>\nZaubrischer, als der Gesang und die Leier des Gottes der Lieder!<br \/>\nK\u00fcsse von dir, von den rosigen Lippen der G\u00f6ttin der Liebe,<br \/>\nS\u00fc\u00dfer als Nektar m\u00fcssen sie sein! o sie w\u00fcrde zum Gotte<br \/>\nSchnell mich zaubern! Das klopfende Herz mir sagt es und f\u00fchlt es!\u201c<br \/>\nAls er es sprach, k\u00fchn neigt er die Lippen der G\u00f6ttin entgegen,<br \/>\nDie, ernst sinnenden Blicks, und verloren in tr\u00fcbe Betrachtung,<br \/>\nSolchem Beginnen die ihrigen stolz zu entziehen, vers\u00e4umte.<br \/>\nSo ihm gl\u00fcckte die Tat, die verweg&#8217;ne, zu seinem Verderben;<br \/>\nDenn der entz\u00fcckende Kuss, f\u00fcr ihn der berauschende erste,<br \/>\n<strong>130<\/strong> Wie ein elektrischer, wonniger Schlag durchzuckt&#8216; er die Nerven,<br \/>\nSetzt&#8216; er in Flammen noch mehr das erzitternde Herz des Bet\u00f6rten!<br \/>\n\u201eHa! Jetzt bin ich ein Gott!\u201c, so rief er, frohlockenden Tones &#8211;<br \/>\nSelig zum Gott jetzt weihet mich ein die entz\u00fcckende Wonne!\u201c<br \/>\nAber, erschreckt und erz\u00fcrnt, schalt also die G\u00f6ttin den K\u00fchnen:<br \/>\n\u201eFrevelnder Tor! <em>Du<\/em> bist kein Gott! <em>Ich<\/em> aber, die G\u00f6ttin,<br \/>\nBin die Gemahlin Vulkans, des gef\u00fcrchteten Gottes des Feuers!<br \/>\nFlieh, Ungl\u00fccklicher! Flieh! Und vermiss dich nimmer so wieder!\u201c<br \/>\nEh er, bet\u00e4ubt, ein flehendes Wort noch zu finden vermochte,<br \/>\nWar sie entflohn, zum Palaste hinaus, die beleidigte G\u00f6ttin.<br \/>\n<strong>140<\/strong> Sehnende Arm&#8216; ausstreckte der Mensch, rief z\u00e4rtliche Worte<br \/>\nDann der Entschwundenen nach; doch blieb sein Flehen vergeblich!<br \/>\nAber &#8211; \u201eSie liebt mich!\u201c, ruft er alsbald, laut jauchzenden Tones!<br \/>\nGleich dann eilt er ihr nach, in den Saal der versammelten G\u00f6tter,<br \/>\nDie, voll Staunen, ihn sehn eintreten, den k\u00fchnen Verbannten.<br \/>\nHin zu dem Throne des Zeus jetzt tritt er, mit folgenden Worten!<br \/>\n\u201eVater der G\u00f6tter, vergib! Mich treibt unbezwingliche Sehnsucht<br \/>\nHer in den gl\u00e4nzenden Saal, aus dem dein Zorn mich verbannt hat!<br \/>\nSieh mein klopfendes Herz! Ach, mache zum gl\u00fccklichen Gott mich!<br \/>\nVenus lieb&#8216; ich! Mit ihr, o mit ihr\u201c &#8211; schnell musst&#8216; er verstummen,<br \/>\n<strong>150<\/strong> Denn, mit gehobenem Arme, gebot schon Zeus ihm, zu schweigen.<br \/>\n\u201eStill, wahnsinniger Tor!\u201c rief laut die erschrockene G\u00f6ttin;<br \/>\nAber Vulkan, zorngl\u00fchend, ergrimmt, rief: \u201eFluch und Verderben<br \/>\n\u00dcber das Haupt des Verbrechers!\u201c, und hoch auf hob er den Hammer.<br \/>\nDa, wahnsinnig, des Kriegsgotts Waffen ergriff der Bedrohte,<br \/>\nWollte, verwegenen Muts, zur Wehre sich stellen dem Gotte!<br \/>\nAber der zornige Zeus, auf hebt er die strafende Rechte,<br \/>\nUnd der gefl\u00fcgelte Blitz fliegt hin nach dem k\u00fchnen Verbrecher!<br \/>\nWild auf jauchzet Vulkan, die Vernichtung des Feindes erwartend,<br \/>\nW\u00e4hrend den Saal laut f\u00fcllte der Ruf allgemeinen Entsetzens!<br \/>\n<strong>160<\/strong> Schreckengel\u00e4hmt, in entseelender Angst, stand da der Verbrecher!<br \/>\nH\u00e4tte Minerva, mit deckendem Schild, ihn m\u00e4chtig besch\u00fctzt nicht,<br \/>\nW\u00e4r&#8216; er, vom Blitze des Zeus, auf immer vernichtet gewesen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doch nicht sollte der Mensch, als froher Gef\u00e4hrte der G\u00f6tter, Weilen im Himmel! Zu hoch war dort f\u00fcr den Schwachen die Laufbahn! Kosten nur sollt&#8216; er die Tropfen am Becher unendlicher Wonne, Sollte den Vorschmack nur von des Himmels Beseligung haben, Dass er in Demut denke der G\u00f6tter, sie lieb&#8216;, und sie f\u00fcrchte, Dass er&#8230; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=9932\">Read More <span class=\"screen-reader-text\"> in Zweiter Gesang<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"parent":9928,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9932","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9932"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9932\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10005,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9932\/revisions\/10005"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}