{"id":9941,"date":"2020-02-19T16:46:26","date_gmt":"2020-02-19T15:46:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/ferdi\/?page_id=9941"},"modified":"2020-03-08T23:02:02","modified_gmt":"2020-03-08T22:02:02","slug":"sechster-gesang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=9941","title":{"rendered":"Sechster Gesang"},"content":{"rendered":"<p>Ruhiger wurde das Meer; von den Spitzen der Berge herunter<br \/>\nLeuchteten still des besiegten Vulkan noch \u00fcbrige Flammen.<br \/>\nFrei auf atmete wieder der Mensch, nach langer Bet\u00e4ubung,<br \/>\nTrat aus der Grotte hervor, die Schutz ihm hatte gew\u00e4hret,<br \/>\nGegen Vulkans, wie gegen Neptuns feindselig Beginnen;<br \/>\nJeder bestandnen Gefahr noch denkend mit innerm Erbeben,<br \/>\nStieg er mit Zagen hinab, misstraut er dem Boden des Berges,<br \/>\nSchwer nur findend zur alten, geheiligten Stelle den R\u00fcckweg.<br \/>\nTr\u00fcmmerbedeckt, von dem Feuer gesprengt, von den Fluten zerrissen,<br \/>\n<strong>10<\/strong> Drohte, wohin er den Blick auch wandte, der Boden Gefahr ihm:<br \/>\nDrum erst kam er ans Ziel nach langer, beschwerlicher Wandrung.<br \/>\nJetzt kaum kannt&#8216; er sie wieder, die alte, geheiligte St\u00e4tte!<br \/>\nNiedergest\u00fcrzt von den Felsenkolossen die zackigen Kronen,<br \/>\nLagen in Tr\u00fcmmern umher! Fast g\u00e4nzlich versch\u00fcttet die Quelle!<br \/>\nAber das weitablaufende Tal zum Meere geworden!<br \/>\nUnabsehliche Fluten, so weit hin reichte das Auge!<br \/>\nEins nur hatten verschont so Sturm, als Feuer und Wasser:<br \/>\nRuhig noch lag auf der alten, geweiheten Stelle das Felsst\u00fcck,<br \/>\nWelches der Mensch hin hatte gew\u00e4lzt, zum erinnernden Zeichen.<br \/>\n<strong>20<\/strong> Freudig begr\u00fc\u00dft er es wieder, umfasst&#8216; es, und kniete davor hin,<br \/>\nWeiht&#8216; es dem Schrecklichen, was er erlebt, als bleibenden Denkstein,<br \/>\nWeiht&#8216; es, mit lautem Gebet, zu dem ersten Altar der Erde.<br \/>\nDass er gerettet sich fand aus solcher Gefahren Bedr\u00e4ngnis,<br \/>\nSolches erschien, von allen gesehenen Wundern, das gr\u00f6\u00dft&#8216; ihm.<br \/>\nHell einleuchtet&#8216; es ihm, das Zeus, der allm\u00e4chtige Herrscher,<br \/>\nHatte der bebenden Erde, dem Feuer, dem Wasser geboten,<br \/>\nSeiner, des Schwachen, zu schonen im w\u00fctend vernichtenden Kampfe.<br \/>\nNur des Allm\u00e4chtigen Hand war&#8217;s m\u00f6glich gewesen, den Menschen,<br \/>\nSolchen Gewalten zum Trotz, zu erhalten und sicher zu leiten.<br \/>\n<strong>30<\/strong> \u201eVater!\u201c, so betet&#8216; er innig ger\u00fchrt &#8211; \u201ebarmherziger Vater!<br \/>\nHoher, allm\u00e4chtiger Zeus! Nur dir, dir dank&#8216; ich das Wunder,<br \/>\nDass ich noch bin, dass weder Vulkan noch Neptun mich vernichtet,<br \/>\nDass mich der berstende Berg nicht unbarmherzig verschlungen!<br \/>\nVater, du liebst mich wieder! Du hast mir gn\u00e4dig verziehen!<br \/>\nWie auch k\u00fcnftig Gefahr und Feindes Gewalt mich bedrohe:<br \/>\nDir stets will ich vertrau&#8217;n, nichts f\u00fcrchten, und nimmer verzagen!\u201c<br \/>\nHoch auf schlug ihm das Herz; froh schaut&#8216; er hinauf zu dem Himmel,<br \/>\nFasste den Glauben ins Herz, dass g\u00fctig und weise des Menschen<br \/>\nSchicksal werde gelenkt von dem m\u00e4chtigen Herrscher im Himmel;<br \/>\n<strong>40<\/strong> Und nie lie\u00df er hinfort von diesem erhebenden Glauben,<br \/>\nWelcher, ein Stab in Gefahren und Not, sich bew\u00e4hrt dem Bedr\u00e4ngten.<br \/>\nZ\u00fcrnend vernahmen Neptun und Vulkan das Gebet des Verhassten,<br \/>\nSchwuren aufs neue ihm Hass, und drohtem ihm ew&#8217;ge Verfolgung.<br \/>\nGrollend erhob sich das Meer; wild sch\u00e4umend erhob sich die Brandung;<br \/>\nNeu auf flammte das Feuer des Bergs, und es bebte der Boden!<br \/>\nBeide Gewalten versuchten aufs neu&#8216;, zu zerst\u00f6ren die Erde!<br \/>\nDoch da donnerte Zeus: \u201eNicht also! Ruhe gebiet&#8216; ich!<br \/>\nZ\u00e4hmet den zornigen Sinn! Nicht duld&#8216; ich der Erde Zerst\u00f6rung,<br \/>\nNicht die Vernichtung des Menschen! Vernehmt und vergesset es nimmer!<br \/>\n<strong>50<\/strong> Er sei Herr auf der Erde! Sie soll ihm ewig geh\u00f6ren!<br \/>\nFeuer und Wasser, vernehmt&#8217;s: ihr sollt ihm dienen als Knechte!<br \/>\nStreng wohl hab&#8216; ich gestraft sein t\u00f6richtes, k\u00fchnes Vergehen;<br \/>\nDoch es gereut den Versto\u00dfenen tief, und mit kindlichem Sinne<br \/>\nHat er gebetet zu mir, als gn\u00e4dig verzeihendem Vater.<br \/>\nDarum, erbarmungsvoll, ihn hab&#8216; ich besch\u00fctzt und erhalten,<br \/>\nAls ihr, w\u00fctenden Kampfs, euch strittet um seine Vernichtung;<br \/>\nUnd so will ich hinfort ihm bleiben ein helfender Vater.\u201c<br \/>\nSchweigend vernahm dies Schelten das Meer; es verschwebte die Brandung;<br \/>\nSchweigend vernahm es Vulkan, und nicht mehr bebte die Erde.<br \/>\n<strong>60<\/strong> Schnell, im Gef\u00fchl ohnm\u00e4chtigen Zorns, aus l\u00f6scht&#8216; er die Feuer!<br \/>\nWolken von Rauch, nur schwach aus der Tiefe heraus noch beleuchtet,<br \/>\nStiegen empor aus dem Krater, und dehnten hinab sich am Berge.<br \/>\nDunkler und dunkler umflort war wieder die schweigende Erde!<br \/>\nAber der Mensch, er verzagte nicht mehr, er vertraute dem Vater,<br \/>\nDer ihn m\u00e4chtig bisher in den gr\u00f6\u00dften Gefahren besch\u00fctze,<br \/>\nDer urpl\u00f6tzlich in Licht solch Dunkel zu wandeln vermochte.<br \/>\nSiehe, da ging &#8211; ein Stern in der Nacht &#8211; ihm der freudigen Hoffnung<br \/>\nLichtglanz auf in der Brust! Auch sie noch sandten die G\u00f6tter<br \/>\nGn\u00e4dig dem Menschen zur H\u00fclfe herab, sein leuchtendes Auge<br \/>\n<strong>70<\/strong> \u00dcber das Jetzt still-freudig hinaus in die Ferne zu richten,<br \/>\nGlaubend an k\u00fcnftiges Heil, sein jetziges Weh zu vergessen.<br \/>\nDankend gepriesen daf\u00fcr sei ewig die Gnade der G\u00f6tter,<br \/>\nDenn von allen Geschenken, womit sie den Menschen bedachten,<br \/>\nWar wohlt\u00e4tiger keins, als sie, die begl\u00fcckende Hoffnung,<br \/>\nSie, die Schwache mit Mut ausr\u00fcstet in Not und Gefahren,<br \/>\nDie aus der finstersten Nacht l\u00e4sst freudig zum Himmel hinauf schau&#8217;n.<br \/>\nKommender H\u00fclfe gewiss, lie\u00df ruhig den Menschen das Dunkel,<br \/>\nDass aufs neu&#8216; ihn umgab. Fest glaubt er, es werde die Flamme<br \/>\nHell von der Spitze des Bergs ihm wieder die Gegend beleuchten,<br \/>\n<strong>80<\/strong> Und dies freudige Hoffen verscheuchte die Schrecken der Nacht ihm,<br \/>\nLie\u00df auf dem rauen Gestein ihn, ruhigen Herzens, entschlummern,<br \/>\nLie\u00df im Erwachen ihn schon sich des k\u00fcnftigen Lichtes erfreuen.<br \/>\nAls fortw\u00e4hrend Vulkan nun trotzig die Flammen zur\u00fcckhielt,<br \/>\nDa sprach Zeus, mit erbarmender Huld hin schauend zur Erde:<br \/>\n\u201eLicht soll werden der Erd&#8216;, auch ohne vulkanische Flammen!<br \/>\nSch\u00f6neres, helleres Licht, wohlt\u00e4tig der Erd&#8216; und den Menschen!<br \/>\nNimmer versiegenden Quells, nicht Diener verfolgenden Hasses!\u201c<br \/>\nDann drei edle Geschwister zum Thron hin rief er, und sagte,<br \/>\nWie sie, geregelter Art, Licht spendend, umwandeln die Erde<br \/>\n<strong>90<\/strong> Sollten in engem Verein, f\u00fcr den Menschen zum Trost und zur Freude.<br \/>\nEos war es, mit rosigen Fingern, die G\u00f6ttin des Fr\u00fchrots,<br \/>\nHelios dann, der umstrahlete Gott auf dem Wagen der Sonne,<br \/>\nEndlich Selene, des Monds mildl\u00e4chelnde, trauliche G\u00f6ttin.<br \/>\nWillig gehorchend vernahmen die Drei des Beherrschers Befehle,<br \/>\nUnd hin eilten sie gleich auf die weise bezeichneten Bahnen.<br \/>\nIhren Geschwistern voran flog, freudeverk\u00fcndend, Aurora!<br \/>\nHebend mit rosigem Finger den Schleier der Nacht von der Erde,<br \/>\nSchwebte sie \u00fcber dem Meer, und bestreut&#8216; es mit h\u00fcpfenden Rosen,<br \/>\nLieh den Gebirgen und Felsen sogar mild r\u00f6tlichen Schimmer.<br \/>\n<strong>100<\/strong> Freudigen Schrecks auf schaute der Mensch nach dem Krater des Berges,<br \/>\nMeinend, es komme von dem die erfreuliche Rosen-Erscheinung.<br \/>\nDa er verwundert indes nicht Rauch, nicht Flammen erblickte,<br \/>\nWinkt&#8216; ihm freundlich Aurora, die Blicke zum Meere zu wenden.<br \/>\n\u201eFreue dich!\u201c, sprach sie zu ihm &#8211; \u201eMich sendete Zeus, der Allm\u00e4cht&#8217;ge,<br \/>\nRosigen Schimmer zu streu&#8217;n auf die traurig umnachtete Erde.<br \/>\nAber ich gr\u00fc\u00dfe dich nur, leicht schwebenden, fl\u00fcchtigen Fluges.<br \/>\nFreue dich, Mensch! Mein Scheiden verk\u00fcndet dir Helios Ankunft!<br \/>\nSchon aus dem Meere herauf, nach der goldenen Pforte des Aufgangs,<br \/>\nLenkt er, bespannt mir gefl\u00fcgelten Rossen, den strahlenden Wagen!\u201c<br \/>\n<strong>110<\/strong> Und kaum, dass sie gesagt die verk\u00fcndenden, freudigen Worte,<br \/>\nWar sie verschwunden, und nur auf den Wangen des wonnig Erstaunten<br \/>\nGl\u00fchte der Abglanz noch von dem rosigen Schimmer Aurorens.<br \/>\nJetzt &#8211; o der F\u00fclle des Gl\u00fccks! &#8211; jetzt tauchte herauf aus dem Meere,<br \/>\nGl\u00e4nzend in blendenden Strahlen, des Himmels Regentin, die Sonne!<br \/>\nGleich auf den Spiegel des Meers warf freudig ihr herrliches Bild sich,<br \/>\nHin bis ans Ufer gedehnt, ein gewaltiger, zitternder Lichstreif.<br \/>\nUnd Myriaden von Strahlen, wie silbern gefl\u00fcgelte Pfeile,<br \/>\nSchoss sie hinaus auf die Erd&#8216;, aus dem nimmer zu leerenden K\u00f6cher.<br \/>\nBald dann hob sie sich \u00fcber das Meer, stieg h\u00f6her und h\u00f6her<br \/>\n<strong>120<\/strong> Ihre Triumphbahn hin in dem blauen, unendlichen \u00c4ther!<br \/>\nLeben erweckendes Licht, und Leben erweckende W\u00e4rme<br \/>\nStr\u00f6mte sie aus in unendlicher Kraft und unendlicher F\u00fclle.<br \/>\nH\u00f6hen und Tiefen, sie waren erhellt; und die Kl\u00fcfte der Felsen,<br \/>\nTief in die H\u00f6hlen hinein goss mildes, erfreuliches Licht sich!<br \/>\nFreudiges Zittern durchbebte das Meer; und es schienen sich leise<br \/>\nFreudige Pulse zu regen im Innern der staunenden Erde.<br \/>\nAber im Busen des Menschen das Herz, hoch klopft&#8216; es vor Wonne,<br \/>\nKlopft&#8216; es vor freudigem Dank&#8216; und staunender frommer Bewundrung!<br \/>\nNiedergekniet am Altar, ihr streckt&#8216; er entgegen die H\u00e4nde,<br \/>\n<strong>130<\/strong> Stammelt er Jubelgebete zu ihr, und zu dem, der sie sandte.<br \/>\nWieder gekehrt war kr\u00e4ftigen Wohlseins sch\u00f6nes Gef\u00fchl ihm!<br \/>\nFreudig erw\u00e4rmt floss wieder das Blut in den klopfenden Adern!<br \/>\nKr\u00e4ftig bewegt&#8216; er aufs neu&#8216; die ermattes gewesenen Glieder!<br \/>\nJeglicher Nerv war freudig erregt in gesteigerter Spannkraft!<br \/>\nUnd der erheiterte Geist, mit gel\u00f6sten, beweglichen Schwingen,<br \/>\nJauchzte von Himmel zu Himmel in taumelnden Wonnegedanken!<br \/>\nImmer aufs neue den trunkenen Blick nach der Sonne gerichtet,<br \/>\nSah er sie steigen, und sinken, im k\u00fchnen, erhabenen Bogen,<br \/>\nWieder hinab in das Meer, nach der gl\u00e4nzenden Pforte des Ausgangs.<br \/>\n<strong>140<\/strong> Als in der gl\u00e4nzenden Flut sie endlich begann zu verschwinden,<br \/>\nSah er betr\u00fcbt ihr nach, und klagte, mit Tr\u00e4nen im Auge:<br \/>\n\u201eHerrliches Licht, du versinkst! O, weile noch, weile noch l\u00e4nger!<br \/>\nOder hinab in die Fluten dir nach lass sehnend mich folgen!<br \/>\nWer einmal sich des Gl\u00fccks, dich Sonne, zu schauen, erfreute,<br \/>\nEwiger Sehnsucht Qual muss den in dem Dunkel verzehren!\u201c<br \/>\nDa sprach Helios, freundlichen Blicks, noch im letzen Verschwinden:<br \/>\nHeitre den tr\u00e4nenden Blick! Sie froh! bald kehr ich zur\u00fcck dir!<br \/>\nRuhen nur sollen die Rosse, sich baden in k\u00fchlenden Fluten,<br \/>\nW\u00e4hrend Selene, die Schwester, dir milder erhellen die Nacht wird.<br \/>\n<strong>150<\/strong> Du auch lass unterdes ausruhn die geblendeten Augen!<br \/>\nWieder verk\u00fcndet mich dann, als freundliche Botin, Aurora!\u201c<br \/>\nHerrlich getr\u00f6stet sofort durch Helios sch\u00f6ne Verhei\u00dfung,<br \/>\nSetzte der Mensch, still hoffend, sich hin an des Meeres Gestade.<br \/>\nMatter und matter verschwebte das Licht der verschwundenen Sonne,<br \/>\nUnd tief h\u00fcllte die Erde sich ein in der D\u00e4mmerung Schleier.<br \/>\nDoch nicht lange, da trat mild gl\u00e4nzend die Scheibe des Mondes<br \/>\n\u00dcber dem Meere herauf, und lie\u00df auf verdunkeltem Spiegel<br \/>\nSchweben ihr zitterndes Bild, zwiefach zu begr\u00fc\u00dfen den Menschen.<br \/>\nDessen erfreute sich der, und erwiderte freundlich die Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\n<strong>160<\/strong> Meinend es werde der Mond bald gl\u00e4nzen so hell wie die Sonne.<br \/>\nDa sprach l\u00e4chelnd Selene: \u201eVergiss einstweilen den Bruder,<br \/>\nWenn dich die Schwester besucht, der schw\u00e4cheres Licht nur verliehn ist!<br \/>\nDoch wenn Helios Strahlen das Auge dir haben geblendet,<br \/>\nWird, in der stilleren Nacht, mein milderer Schimmer dir wohltun.<br \/>\nFreundlich ins Auge dir blick ich alsdann; ich lasse mir sagen,<br \/>\nWas dich betr\u00fcbt, und was dich erfreut; ich spreche dir Trost ein,<br \/>\nOder erfreue mit dir, ungest\u00f6rt, des genossenen Gl\u00fccks mich.<br \/>\nEndlich erquickt in der schweigenden Nacht dich ruhiger Schlummer,<br \/>\nBis, zu dem Glanz des erwachenden Tags, Aurora dich aufweckt.\u201c<br \/>\n<strong>170<\/strong> So sprach traulich Selene, die holde, zum Herzen des Menschen,<br \/>\nDer stillfreudigen Blicks, aufsteigen den silbernen Vollmond<br \/>\nSah in dem n\u00e4chtlichen Dunkel, von blasseren Sternen umgeben.<br \/>\nHatt&#8216; er mit Jauchzen die Sonne begr\u00fc\u00dft, und ihr staunend gehuldigt:<br \/>\nSchaut er den Mond jetzt an mit dem innigsten, stillen Entz\u00fccken;<br \/>\nUnd nach langem Genuss ein schlief er zu seligen Tr\u00e4umen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruhiger wurde das Meer; von den Spitzen der Berge herunter Leuchteten still des besiegten Vulkan noch \u00fcbrige Flammen. 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