{"id":9947,"date":"2020-02-19T21:52:02","date_gmt":"2020-02-19T20:52:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/ferdi\/?page_id=9947"},"modified":"2020-03-08T23:11:48","modified_gmt":"2020-03-08T22:11:48","slug":"achter-gesang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=9947","title":{"rendered":"Achter Gesang"},"content":{"rendered":"<p>Zeus zorngl\u00fchender Blitz, wohl hatt&#8216; er gegolten dem D\u00e4mon,<br \/>Hatt&#8216; ihn niedergeschmettert, bet\u00e4ubt, doch nicht ihn get\u00f6tet,<br \/>Denn nicht sterblicher Art war sein unseliges Wesen.<br \/>Als er wieder erwacht nun war aus der langen Bet\u00e4ubung,<br \/>Sah er, zornigen Blicks, die entstand&#8217;ne Versch\u00f6nung der Erde,<br \/>Sah, wie der der Mensch, von den Blumen entz\u00fcckt, schnell hatte vergessen,<br \/>Was an verf\u00fchrenden Sch\u00e4tzen enthielten die Kl\u00fcfte der Berge.<br \/>T\u00fcckischen Sinnes, bei Nacht hin schlich er zum Strauche der Rosen,<br \/>Hexte daran, hohnlachend, unz\u00e4hlige, spitzige Dornen,<br \/><strong>10<\/strong> War auf die Bl\u00e4tter der Nessel geheim fortglimmendes Feuer,<br \/>Und, im gesteigerten Zorn beim Treiben des Werkes der Rache,<br \/>S\u00e4et&#8216; er Unkraut, streuet&#8216; er Gift auf Blumen und Kr\u00e4uter,<br \/>Dass Digitalis, Euphorbium, Schierling und andrer Gew\u00e4chse<br \/>Viele, getroffen davon, giftsaftig auf immer verblieben!<br \/>H\u00e4tte Selene das t\u00fcckische Tun nicht st\u00f6rend beleuchtet,<br \/>Nicht Zeus schreckender Donner gehemmt das verruchte Beginnen:<br \/>W\u00e4ren die herrlichen Blumen vom D\u00e4mon alle vergiftet!<br \/>Tages darauf trat wieder der Mensch zu dem prangenden Strauche<br \/>Duftender Rosen, und wollte vergn\u00fcgt abpfl\u00fccken die sch\u00f6nste;<br \/><strong>20<\/strong> Doch, von den Dornen geritzt, ward blutig verwundet die Hand ihm,<br \/>Widrigen Duft aus hauchten umher die vergifteten Kr\u00e4uter,<br \/>Und von der Nessel gebrannt ward schmerzlich des Fliehenden Ferse!<br \/>Klagend entfloh der Erschrock&#8217;ne zur n\u00e4chsten, verbergenden Grotte,<br \/>Wo nicht gr\u00fcnender Zweig, nicht Bl\u00fcte die Steine bedeckte!<br \/>Dort nur glaubt&#8216; er gesichert zu sein vor Gefahren und Schmerzen,<br \/>Denn es erschien ihm Unheil bringend und feindlich die ganze,<br \/>Gr\u00fcnend&#8216; und bl\u00fchende Welt der Gestr\u00e4uche, der Kr\u00e4uter und Blumen.<br \/>Jetzt der Verf\u00fchrer begann aufs neue bet\u00f6rend zu preisen<br \/>Erz und Edelgestein im verschwiegenen Scho\u00dfe der Erde.<br \/><strong>30<\/strong> Silberner Glocken Get\u00f6n schien leis&#8216; in den Kl\u00fcften zu klingen,<br \/>Zitterndes Licht schien zaubrisch hervor aus der Tiefe zu str\u00f6men!<br \/>Doch Zeus, solches gewahrend, zur\u00fcck gleich scheuchte den D\u00e4mon,<br \/>Sandte zur Erde herab froht\u00e4tiger Genien Scharen,<br \/>Die, kunstfertiger noch als gestern die Boten der Flora,<br \/>Mit zahllosen Gesch\u00f6pfen den Erdball sollten bev\u00f6lkern.<br \/>Freudigen Eifers alsbald sie alle begannen zu formen<br \/>Tiere verschiedenster Art, dann jegliches froh zu beleben,<br \/>Alles gem\u00e4\u00df dem allm\u00e4chtigen Winke des Herrschers im Himmel.<br \/>Schauen in tausend und tausend bewunderungsw\u00fcrdigen Spiegeln<br \/><strong>40<\/strong> Sollte der Mensch die erschaffende Kraft des Regierers der Welten!<br \/>Leben und Wohlsein sollten in tausend und tausend Gesch\u00f6pfen<br \/>Jetzt \u00fcberall, lautpreisend, verk\u00fcnden des Ewigen G\u00fcte!<br \/>Gr\u00f6\u00dftes und Kleinstes, in T\u00e4lern, auf Bergen, in Wassern, und L\u00fcften<br \/>Sollte bev\u00f6lkern, vergn\u00fcglicher Art, den begnadigten Erdball!<br \/>Sieh, da wurde die Erde zu einer gewaltigen Werkstatt,<br \/>Gn\u00e4dig beschaut und gelenkt von dem gr\u00f6\u00dften, erhabensten Meister!<br \/>Irdischer Stoff, vielartig geformt, mit belebendem Hauche<br \/>Schnell aus dem Schlummer geweckt, gab Wunder auf Wunder zu schauen.<br \/>Jedes vollendete Tier, war&#8217;s so, war&#8217;s anders gestaltet,<br \/><strong>50<\/strong> Mocht&#8216; es im Meer, in der Luft, auf der Erde sich munter bewegen,<br \/>Harmlos freute sich jedes des pl\u00f6tzlich begonnenen Daseins,<br \/>Jeglicher Pulsschlag war ein Zeuge der g\u00f6ttlichen Allmacht.<br \/>Sitzend auf rauem Gestein in der schweigend umfangenden Grotte,<br \/>Hatte der Mensch zu Boden gesenkt die verd\u00fcsterten Bicke:<br \/>Sieh, gr\u00fcngolden bewegte sich&#8217;s da zu den F\u00fc\u00dfen des Tr\u00e4umers.<br \/>\u201eDas ist\u201c, rief er, \u201egewiss ein k\u00f6stlicher Stein aus der Erde,<br \/>Der, aus der Tiefe herauf, mir ward zur Erg\u00f6tzung gesendet!\u201c<br \/>Froh jetzt griff er danach; doch kaum die Erscheinung ber\u00fchrend,<br \/>Wurde der farbige Glanz zu gehobnen, entschl\u00fcpfenden Fl\u00fcgeln,<br \/><strong>60<\/strong> Und zu der Grotte hinaus flog lustig der schwirrende K\u00e4fer.<br \/>Rasch von dem Sitz, neu gierig erregt, sprang auf der Erstaunte,<br \/>Trat in das Freie hinaus, der entfloh&#8217;nen Erscheinung zu folgen;<br \/>Aber im Suchen nach ihr, wie wuchs sein freudiges Staunen,<br \/>Als dicht neben ihm hin ein gaukelnder Schmetterling schl\u00fcpfte!<br \/>Diesem ein anderer nach, noch bunter und sch\u00f6ner befl\u00fcgelt;<br \/>Endlich, wohin nur irrten die weithin schauenden Augen,<br \/>Regte sich&#8217;s froh \u00fcberall mit geschwungenen lieblichen Fl\u00fcgeln,<br \/>Flattert&#8216; um duftende Blumen, und spielte vergn\u00fcgtes Verfolgen.<br \/>\u201eAch!\u201c, rief freudig der Mensch, \u201enicht buntes Gestein aus der Tiefe &#8211;<br \/><strong>70<\/strong> Viel, viel Sch\u00f6neres ist von den G\u00f6ttern herab mir gesendet!<br \/>Sch\u00f6nes, bewegliches Leben in Tausenden froher Gesch\u00f6pfe!<br \/>O, wie herrlich und reich wird nun die bev\u00f6lkerte Erde!\u201c<br \/>Wo auch weilte der Blick, da kroch&#8216; es und h\u00fcpft&#8216; es im Grase,<br \/>Spielt&#8216; es auf schwankendem Halm, sog&#8217;s Honig aus bl\u00fchenden Kelchen,<br \/>Sucht&#8216; es und fand es vergn\u00fcgt gleichartige, muntre Gespielen!<br \/>Hoch auf rauschte der Adler, mit gro\u00dfen, gewaltigen Schwingen,<br \/>K\u00fchn zu der Sonne den Blick, zu dem Himmel gerichtet das Streben,<br \/>Stolz, als w\u00e4re er von Zeus schon jetzt der beneidete Liebling!<br \/>Weit aus spreizte der Pfau die gef\u00fcgigen Federn des Schweifes,<br \/><strong>80<\/strong> Aug&#8216; an Auge gereiht, zu bewundern die eigenen Farben.<br \/>Die zu der Erde herab nur konnten vom Himmel gelangen,<br \/>Die drum wurden geweiht Zeus stolzer, erhabener Gattin!<br \/>Sanft hin schwebte der Schwan, mit dem schlanken, gebogenen Halse &#8211;<br \/>Gleich zwei schwellenden Segeln, die herrlichen Fl\u00fcgel gehoben &#8211;<br \/>\u00dcber das spiegelnde Meer, ein wei\u00dfer, lebendiger Nachen,<br \/>Liebliche T\u00f6n&#8216; in der Brust, doch ernst noch sinnend und schweigend,<br \/>Als ob schon nach der Leier Apolls der Verwunderte lauschte.<br \/>Schn\u00e4belnde Tauben, beginnend das Spiel still z\u00e4rtlicher K\u00fcsse,<br \/>Weihten zuerst das verschwiegene Tal zum Tempel der Liebe,<br \/><strong>90<\/strong> Dass holdl\u00e4chelnd auf sie hinblickte die g\u00f6ttliche Venus.<br \/>Lieblich befiederte S\u00e4nger umflatterten froh die Gestr\u00e4uche,<br \/>Hatten gar viel &#8211; so schien es &#8211; einander vergn\u00fcgt zu erz\u00e4hlen,<br \/>Jetzt sich die Schn\u00e4bel zu wetzen, die Federn zu sch\u00fctteln, zu gl\u00e4tten,<br \/>Sch\u00f6n miteinander zu tun, sich fr\u00f6hlich zu necken, zu rufen,<br \/>Dann, wetteifernd im Chor, um den Preis des Gesanges zu streiten.<br \/>Aber sie all&#8216; \u00fcberfl\u00fcgelte doch die begeistere Lerche,<br \/>Die zu dem Himmel hinauf ihr Freude verk\u00fcndendes Lied sang.<br \/>Als sie h\u00f6her und h\u00f6her der Mensch sah steigen und schweben,<br \/>Glaubt&#8216; er. sie kehre zur\u00fcck zu dem Himmel, von dem sie gekommen,<br \/><strong>100<\/strong> Wolle den G\u00f6ttern verk\u00fcnden die Freud&#8216; und den Dank der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\u201eBring&#8216; ihm\u201c, rief er ihr nach, \u201eo, von mir auch bringe dem Vater<br \/>Aller Gesch\u00f6pfe den Dank f\u00fcr die neue Versch\u00f6nung der Erde!<br \/>Immer hinauf! Zu dem Throne hinauf des allm\u00e4chtigen Herrschers,<br \/>Ihm, lobsingend, der Erde bezaubernden Glanz zu verk\u00fcnden!\u201c<br \/>Doch wie das scherzend entflohene Kind in der z\u00e4rtlichen Mutter<br \/>Arme zur\u00fcck bald eilt, so senkte, beschleunigten Fluges,<br \/>Wieder die S\u00e4ngerin sich in den Scho\u00df des befreundeten Tales,<br \/>Und in den Wogen von Gras schnell war sie dem Auge verschwunden.<br \/>Jetzt ganz neue Gestalten erblickt er mit neuer Verwund&#8217;rung.<br \/><strong>110<\/strong> L\u00e4mmer und Ziegen, geschart mit Rindern in weidenden Herden,<br \/>Lie\u00dfen ihn furchtlos nah&#8217;n, und lie\u00dfen sich fangen und streicheln,<br \/>W\u00e4hrend vom Berge herab scheu lauschten die fl\u00fcchtigen Rehe,<br \/>Stolzen Galopps der versch\u00fcchterte Hirsch in dem Tale dahin lief,<br \/>Und die erschrockene Gems&#8216;, \u00fcberspringend die Kl\u00fcfte, felsan flog.<br \/>Kr\u00e4ftiger, edler Gestalt her trabte das Ross zu den Menschen,<br \/>Stand dann wiehernd und gaffend, als such&#8216; es den leitenden Reiter,<br \/>\u00dcber die Berge hinweg, in des Kampfes Gew\u00fchl ihn zu tragen.<br \/>Doch jetzt b\u00e4umt&#8216; es sich hoch, und, sch\u00fcttelnd die fliegende M\u00e4hne,<br \/>Jagt&#8216; es davon, wild-froh im Genuss ungez\u00fcgelter Freiheit.<br \/><strong>120<\/strong> Bellend verfolgt es der Hund, wettjagend mit ihm in die Ferne,<br \/>Kehrte zur\u00fcck dann, irrenden Laufs, aufscheuchend im Grase<br \/>Laufend&#8216; und fliegende Tier&#8216;, als woll&#8216; er sie feindlich verfolgen.<br \/>Laut ihm z\u00fcrnte der Mensch; da horcht&#8216; er, und kam er gelaufen,<br \/>Bot, treu-klugen Gesichts, zum Gef\u00e4hrten sich an und zum Diener,<br \/>Jetzt, dem\u00fctig geb\u00fcckt. liebkosend, in reger Erwartung,<br \/>Dann aufspringend im Nu beim ersten, erfreulichen Winke,<br \/>Und mit vergn\u00fcgtem Gebell antwortend auf jeglichen Zuruf.<br \/>Jetzt das Kamel bog willig das Knie, als b\u00f6t&#8216; es den R\u00fccken<br \/>Schon zum Tragen der Lasten, hinaus in die brennende W\u00fcste.<br \/><strong>130<\/strong> Dann der Koloss Elefant ging, m\u00e4chtigen Schrittes, vor\u00fcber,<br \/>W\u00e4re dem staunenden Blick wohl furchtbar drohend erschienen,<br \/>H\u00e4tt&#8216; er, in kr\u00e4ftiger Luft, nicht Scherz mit dem R\u00fcssel getrieben,<br \/>Gaukelnde Affen gefasst, und hoch in den L\u00fcften geschwungen.<br \/>So stets andre Gestalten erg\u00f6tzen das Auge des Menschen,<br \/>Zogen bergauf und bergab ihn, nimmer erm\u00fcdenden Fu\u00dfes,<br \/>Und \u00fcberall jetzt sehend unz\u00e4hlige Tiere sich n\u00e4hren<br \/>Durch zahllose Gew\u00e4chse, nur weniges kl\u00fcglich vermeidend,<br \/>Sah er mit froherem Sinn auch wieder auf Blumen und Kr\u00e4uter,<br \/>Und so, doppelt entz\u00fcckt, hin kam er ans Meeresgestade.<br \/><strong>140<\/strong> Eben zur\u00fcck von dem flach ablaufenden, sandigen Strande<br \/>Schwankte das ebbende Meer tief nieder ins ewige Bette;<br \/>Und die entfliehende Mutter, in Hast nicht hinter sich sehend,<br \/>Lie\u00df unz\u00e4rtlich zur\u00fcck unz\u00e4hl&#8217;ge, verlorene Kinder.<br \/>Liegend auf trockenem Strand, Seetiere verschiedenster Gattung<br \/>Zeigten der schaffenden Kraft unersch\u00f6pflich erfind&#8217;rische Launen.<br \/>Weichstes und H\u00e4rtestes war vielf\u00e4ltig gepaart miteinander,<br \/>Strenge symmetrische Form, mit geregelt erg\u00f6tzlichen Farben,<br \/>Lag dicht neben verdreht-abweichender, kecker Gestaltung.<br \/>Hier durchsichtige Quallen, des Meers leicht schwimmende Blumen,<br \/><strong>150<\/strong> Dort der umpanzerten Schnecken und Muscheln unz\u00e4hlige Menge;<br \/>Diese gegl\u00e4ttet und fein, in den lieblichsten Formen gewunden,<br \/>Jene von rauerem Stoff, vielartig gezackt und gekantet,<br \/>Oder mit Stacheln besetzt, scharfspitzig das Innre besch\u00fctzend.<br \/>Auch der Korallen Gezweig war purpurfarbig zu schauen,<br \/>W\u00e4hrend, in wilderem Glanz, die bewunderte Mutter der Perlen<br \/>Still anbot den bezaubernden Schmuck, den selbst sie bereitet.<br \/>Vieles, in kindlicher Lust, hob auf der vergn\u00fcgte Beschauer,<br \/>Hielt und bewundert&#8216; er froh, bis Neues und Sch\u00f6neres wieder<br \/>Schnell ihn bewog, mit gesch\u00e4ftiger Hand nach dem Neuen zu greifen.<br \/><strong>160<\/strong> aber das flutende Meer schwoll wieder herauf an dem Strande,<br \/>Nehmend zur\u00fcck in den Scho\u00df die verlassen gewesenen Kinder,<br \/>Und trieb weiter und weiter hinweg den gesch\u00e4ftigen Sammler.<br \/>Doch jetzt, schauend ins Meer, was sah er f\u00fcr fr\u00f6hliches Leben<br \/>Nieder und auf, in dem hellen Kristall, sich bewegen und spielen!<br \/>Scharen von Fischen, die Schuppen bestreuet mit Silber- und Goldglanz,<br \/>Stumm zwar, aber vergn\u00fcgt, gleich V\u00f6geln und anderen Tieren,<br \/>Leicht sich bewegend, durchstrichen die Flut in vertrautem Gewimmel,<br \/>Oder vereinzelte auch lustschwammen nach eigener Laune,<br \/>Sprangen in \u00fcppigem Mut keck \u00fcber den Spiegel des Wassers,<br \/><strong>170<\/strong> Doch r\u00fcckpl\u00e4tscherten schnell in die heimatliche Behausung.<br \/>Munt&#8217;re Delphin&#8216; auf tauchten, um wieder im Nu zu verschwinden,<br \/>W\u00e4hrend des Meeres Koloss, der gewaltige Rudrer, der Walfisch,<br \/>M\u00e4chtige Wellen erregend, aus n\u00e4chtlicher Tiefe herauf schoss,<br \/>Und nun, brausenden Spiels, in die Luft trieb S\u00e4ulen von Wasser.<br \/>Bis sich die Sonne verbarg, nicht m\u00fcde des Schauens und Forschens<br \/>Wurde der Mensch, und sp\u00e4t in der Nacht erst konnt&#8216; er entschlummern,<br \/>Weil ihm tausend und tausend erfreulich lebendige Bilder<br \/>Schwirrten im bunten Gew\u00fchl vor dem Spiegel des geistigen Auges.<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeus zorngl\u00fchender Blitz, wohl hatt&#8216; er gegolten dem D\u00e4mon,Hatt&#8216; ihn niedergeschmettert, bet\u00e4ubt, doch nicht ihn get\u00f6tet,Denn nicht sterblicher Art war sein unseliges Wesen.Als er wieder erwacht nun war aus der langen Bet\u00e4ubung,Sah er, zornigen Blicks, die entstand&#8217;ne Versch\u00f6nung der Erde,Sah, wie der der Mensch, von den Blumen entz\u00fcckt, schnell hatte vergessen,Was an verf\u00fchrenden Sch\u00e4tzen enthielten&#8230; 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