{"id":9981,"date":"2020-02-29T20:58:32","date_gmt":"2020-02-29T19:58:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/ferdi\/?page_id=9981"},"modified":"2020-02-29T20:59:01","modified_gmt":"2020-02-29T19:59:01","slug":"erster-gesang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=9981","title":{"rendered":"Erster Gesang"},"content":{"rendered":"<p>Schau, Likoris! wie schon im Purpurschimmer die Sonne<br \/>\nN\u00e4her dem Scho\u00dfe des Meeres sich neiget, gl\u00e4nzender kr\u00e4useln<br \/>\nSteigende Wellen sich dort am Felsengestade des Eilands!<br \/>\nS\u00e4umen lass&#8216; uns nicht l\u00e4nger darum, die Kr\u00fcg&#8216; an des Tales<br \/>\nStr\u00f6menden Brunnen zu f\u00fcllen; vielleicht schon harren der Kindheit<br \/>\nTraute Gespielinnen dort, im d\u00e4mmernden Schatten versammelt,<br \/>\nZum gewohnten Gespr\u00e4ch, die gern es mit Frag&#8216; und Erz\u00e4hlung<br \/>\nOft verl\u00e4ngern, ich meine, sie halten auch heute zur\u00fcck uns,<br \/>\nBis die schweigende Nacht auf tauigten Fl\u00fcgeln herabsinkt.<br \/>\n<strong>10<\/strong> Also sprach, holdl\u00e4chelnd, zur Schwester die sch\u00f6ne Simaitha,<br \/>\nSie, die Erstgebor&#8217;ne, der Liebling des alternden Vaters;<br \/>\nDenn ein jugendlich Bild der fr\u00fchbetrauerten Gattin,<br \/>\nWelche der Tod ihm entriss, war jetzt die treffliche Jungfrau,<br \/>\nErnst wie die Mutter und sanft, gleich ihr die St\u00fctze des Hauses.<br \/>\nDieser bereitet&#8216; auf Morgen das fr\u00f6hliche Fest Hymenaios,<br \/>\nSie zu verbinden dem J\u00fcngling, dem bl\u00fchenden, welcher sie j\u00fcngst erst<br \/>\nSah und liebend erkor, dem gelbgelockten Diokles.<br \/>\nUnd leichtschwebenden Fu\u00dfes der Schwell&#8216; enteilend, erwidert&#8216;<br \/>\nIhr Likoris darauf, das rosenwangige M\u00e4gdlein:<br \/>\n<strong>20<\/strong> Schwester, ich folge dir gern, wie stets ist dein Wille der beste!<br \/>\nDort in der Laube, die rings das lieblich duftende Geisblatt<br \/>\nHochaufrankend umbl\u00fcht, mit schattendem Laube der Weinstock,<br \/>\nSteh&#8217;n die gehenkelten Kr\u00fcge; da traf ich am Morgen Diokles.<br \/>\nBlumen hatt&#8216; ich begossen und viele brechend gesammelt,<br \/>\nDir zu flechten den Kranz, noch schm\u00fcckt er heiter die Stirn dir.<br \/>\nOrdnend w\u00e4hlte Diokles, er sa\u00df mir zur Seite, die sch\u00f6nsten<br \/>\nSelbst aus dem K\u00f6rbchen f\u00fcr dich, und dort verga\u00df ich die Kr\u00fcge.<br \/>\nAlso Likoris! Und still durchwandelten nebeneinander<br \/>\nBeide Schwestern den Pfad, den sanftgekr\u00fcmmten; doch bald schon<br \/>\n<strong>30<\/strong> Unterbrach das Schweigen die J\u00fcngere, sagte zur Schwester:<br \/>\nTraun! Du ahndest mit Recht, dass heute dir, wo du zuletzt noch<br \/>\nUnser&#8217;m Kreise geh\u00f6rst, verz\u00f6gert werde die R\u00fcckkehr.<br \/>\nDoch nicht Fragen allein, auch r\u00fchrende Worte der Freundschaft<br \/>\nHalten schmeichelnd dich fest, denn nicht gew\u00f6hnliche Neigung<br \/>\nFesselt die M\u00e4dchen an dich. Nie reizte zum Neid sie die Sch\u00f6nheit,<br \/>\nWelche vor allen dich schm\u00fcckt: des Geistes reifere Bildung<br \/>\nEhren sie gern in dir; ja, aller Vertrauen gewannst du,<br \/>\nAls dein eigens stets bewahrend jeder Geheimnis,<br \/>\nDir im geschw\u00e4tzigen Drang des Unmuts oder der Freude<br \/>\n<strong>40<\/strong> Von den Gespielen enth\u00fcllt, schon manche freute sich dankbar<br \/>\nDeines sinnigen Rates, dies wei\u00df ich, die ihn befolgte.<br \/>\nAuch herrscht lieblicher Friede durch dich im Kreise der Jungfraun.<br \/>\nDenn, den st\u00f6renden Streit abwendend, nahest du jeder,<br \/>\nDie zuweilen gekr\u00e4nkt sich w\u00e4hnt im muntern Gespr\u00e4che,<br \/>\nUnd bes\u00e4nftigest leicht ihr rasches Z\u00fcrnen; den ander&#8217;n<br \/>\nWehrest du liebreich dann, mit ernstem Worte; sie senken<br \/>\nStill besch\u00e4mt den Blick, vermeiden dein leuchtendes Auge.<br \/>\nSo auch scheu&#8216; ich es selbst! Des Vaters heftiges Schelten<br \/>\nTrifft nicht inniger mich als deine sanftere Warnung.<br \/>\n<strong>50<\/strong> Doch liebkosend zu ihr geneigt versetzte Simaitha:<br \/>\nS\u00fc\u00dfe Worte, Likoris, wie froh willkommene, sprachst du!<br \/>\nDenn so teuer und wert die Liebe holder Gespielen<br \/>\nMeinem Herzen auch ist, so bleibt die Neigung der Schwester<br \/>\nMir vor allen doch wert, einst von der sterbenden Mutter<br \/>\nMeiner Sorge vertraut. Ach! Damals wusstest du kaum noch,<br \/>\nSchwach, mit kindischer Hand, die entfliehende Spule zu drehen.<br \/>\nLiebend zog sie uns hin aufs traurige Lager, um beide<br \/>\nSchlang sie den zitternden Arm, ich hob in den meinen empor dich,<br \/>\nDass sie dir k\u00fcsste die Stirn, und hei\u00dfe Tr\u00e4nen benetzten<br \/>\n<strong>60<\/strong> Die hochklopfende Brust, der T\u00f6chter Wangen entstr\u00f6mend.<br \/>\nLeis vermochte sie da, mit schwankender Stimme, die Worte<br \/>\nNur zu sprechen, sie grub im Busen tiefer den Schmerz mir:<br \/>\n\u201eO Simaitha! Du wei\u00dft&#8217;s, zur Magd bestimmt die Gewohnheit<br \/>\nDir dies verwaisete Kind, doch lass es dir Schwester auch bleiben!\u201c<br \/>\nJa, du hast sie erf\u00fcllt, die sorgende Bitte der Guten!<br \/>\nRief mit tr\u00e4nendem Blick, geschmiegt an den Busen der Schwester,<br \/>\nNun Likoris bewegt: Noch war dem kindischen Sinne<br \/>\nUnverst\u00e4ndlich ein Wort, das jetzt bedeutend und heilig<br \/>\nMeinem Geiste sich zeigt. So waltet ein himmlischer Ratschluss,<br \/>\n<strong>70<\/strong> Unser&#8217;n Blicken verh\u00fcllt, im Stillen \u00fcber das Leben.<br \/>\nJa, du er schienest als Mutter der Fr\u00fchverwaisten, als Freundin!<br \/>\nLiebe lehrte mich nur und G\u00fcte den heiter&#8217;n Gehorsam,<br \/>\nUnd vor vielen bei uns bin ich allein die Begl\u00fcckte.<br \/>\nDenn wie grausam \u00fcbt die \u00e4ltere Schwester ihr Vorrecht<br \/>\nAn der j\u00fcnger&#8217;n hier! Mit stolzerem Sinne, nach Willk\u00fcr<br \/>\nSind zu handeln gewohnt die erstgebor&#8217;nen Jungfrau&#8217;n,<br \/>\nNicht durch die Sitten verwandt den \u00fcbrigen T\u00f6chtern der Griechen.<br \/>\nWie unwissend bis jetzt, verglich ich dem heimischen Eiland<br \/>\nAuch die \u00fcbrige Welt! Die vielverschiedene w\u00e4hnt&#8216; ich,<br \/>\n<strong>80<\/strong> Dumpf, in kindischem Sinn, von jenem Gesetze beherrschet,<br \/>\nWelches auf Lesbos allein der \u00e4lteren Tochter das Erbe<br \/>\nG\u00f6nnt, zur dienenden ihr die j\u00fcng&#8217;re bestimmt, die niemals<br \/>\nHymens Fackel erblickt, von liebender Mutter entz\u00fcndet.<br \/>\nAuch dem Bruder versagt Besitztum diese Gewohnheit,<br \/>\nDer dem Meere dann oft, dem falschen, k\u00fchn sich vertrauet,<br \/>\nAufzusuchen das Gl\u00fcck im handeltreibenden Ausland.<br \/>\nMildere Sitte regieret, so r\u00fchmt&#8216; es j\u00fcngst uns ein Fremdling,<br \/>\n\u00dcberall und verteilt des Lebens heitere G\u00fcter<br \/>\nGleich, wie sie m\u00fctterlich auch Natur auf die Kinder verbreitet.<br \/>\n<strong>90<\/strong> Sag&#8216;! Was verwandelte hier allein nur der l\u00e4chelnden Kindheit<br \/>\nErstes, liebliches Band in Fesseln trauriger Knechtschaft?<br \/>\nUnd beraubet vor vielen uns so des fr\u00fchesten Gl\u00fcckes,<br \/>\nWelches die Jugend versch\u00f6nt, des frohverschwisterten Daseins?<br \/>\nUnd zu der Eifernden d&#8217;rauf, mit ernsten Worten, Simaitha:<br \/>\nHeftig tadle doch nimmer darum die alte Gewohnheit!<br \/>\nNicht auf Lesbos allein, so weit die Erde bewohnt ist,<br \/>\nWaltet sie, alle beherrschend, in nur verschied&#8217;ner Gestaltung.<br \/>\nStreng ist jedes Gesetz; doch g\u00f6nnet jedes der Milde<br \/>\nNoch, der begl\u00fcckenden, Raum und auch der Ordnungen beste<br \/>\n<strong>100<\/strong> Wird von dem rohen Gem\u00fct verkehrt zu sch\u00e4dlichem Missbrauch.<br \/>\nNicht unbillig schelte daher die Sitte der Heimat,<br \/>\nDie dich niemal gedr\u00fcckt, und wiss&#8216;!, uns ehret ihr Ursprung.<br \/>\nDenn nicht immer erfreute sich Mitylene des Schutzes,<br \/>\nDen jetzt friedlich Athen gew\u00e4hrt der bl\u00fchenden Pflanzstatt!<br \/>\nUnruhestiftend, zerteilt durch heimlich g\u00e4rende Zwietracht<br \/>\nWaren die Lesbier oft geneigt zu verderblichem Aufruhr.<br \/>\nSchrecklich reizten sie einst den Zorn der m\u00e4cht&#8217;gen Besch\u00fctzer,<br \/>\nDa sie der heiligen Treu uneingedenk str\u00e4flichen Frevel<br \/>\nWagten, und feindlicher Macht sich gesellten, dem kriegrischen Volke,<br \/>\n<strong>110<\/strong> Welches Sparta bewohnt und damals bewaffnet die Fluten<br \/>\nMit vielrudrigen Schiffen durchkreuzte; die H\u00e4fen der Insel<br \/>\nWurden er\u00f6ffnet f\u00fcr sie, obschon der Kl\u00fcgere warnend<br \/>\nAbriet. Also verirrt in eitel t\u00f6richter Ruhmsucht<br \/>\nFreute die Menge sich schon unsicheren Sieges mit Sparta,<br \/>\nJenen fr\u00fcheren Bund mit frechem Trotze verh\u00f6hnend.<br \/>\nAber siegreich wehten die Wimpel, strafend den Abfall,<br \/>\nBald im umzingelten Port, zertr\u00fcmmert sanken die Mauern,<br \/>\nDie den Erbauern getrotzt. Die spatbereute Verschuldung<br \/>\nB\u00fc\u00dften viele der M\u00e4nner, vom r\u00e4chenden Strahle getroffen,<br \/>\n<strong>120<\/strong> Nicht mehr B\u00fcrger der Stadt, die nun ein rauchender Schutt war.<br \/>\nTreu nur hatten dem Freunde sich stets, in der traurigen G\u00e4rung,<br \/>\nT\u00e4tig die Frauen bewahrt, die gern unsicheres Wagnis<br \/>\nMeiden, stilleren Sinns und zugetan der Gewohnheit.<br \/>\nDiesen verteilte der Sieger die bl\u00fchenden G\u00fcter des Eilands<br \/>\nDankbar zu stetem Besitz, und schloss die M\u00e4nner vom Erbteil<br \/>\nAus. Nun reizet nicht mehr den J\u00fcngling \u00fcppiger Reichtum<br \/>\nZu verweg&#8217;nem Beginnen, das frevelnden Aufruhr beg\u00fcnstigt.<br \/>\nWarnung bleibet ihm jetzt dies Angedenken der Vorzeit,<br \/>\nWie von der Treue der Frau&#8217;n ein r\u00fchmlich dauerndes Denkmal.<br \/>\n<strong>130<\/strong> Also im Wechselgespr\u00e4ch hinwandelnd, hatten die Schwestern<br \/>\nNun den Platz erreicht, an den oftbesucheten Brunnen;<br \/>\nWo ein Rasen sich zog, von Wegen durchschnitten und ostw\u00e4rts<br \/>\nLieblich vom H\u00fcgel begrenzt, der sanft und beschattet emporstieg.<br \/>\nZwischen Zypressen schwankte die schlankaufstrebende Pinie,<br \/>\nDort, aus dunklerem Gr\u00fcn erhob sie heiter die Krone;<br \/>\nUnd so schm\u00fcckte der Hain die H\u00f6he mit wechselndem Kranze,<br \/>\nSenkte sich leichter hinab, im Kreise die Wiesen umfassend.<br \/>\nHier entsch\u00e4umte dem Felsen, der rings mit \u00fcppigen Ranken<br \/>\nDunkler Epheu umschlang, die klare, reichliche Quelle,<br \/>\n<strong>140<\/strong> F\u00fcllte mit leisem Ger\u00e4usch das Marmorbecken und eilte,<br \/>\nRieselnd des bl\u00fchenden Tals zartduftende Blumen zu tr\u00e4nken,<br \/>\nDie in lieblicher F\u00fclle (sie lockte der w\u00e4rmenden Sonne<br \/>\nFreundlicher Strahl hervor, die milden L\u00fcfte des Lenzes)<br \/>\nHier am Fu\u00df entsprossten der hohen Zypressen; in B\u00fcschen,<br \/>\nWelche den Fels umwoben, ert\u00f6nte der munteren V\u00f6gel<br \/>\nFr\u00f6hlich wechselnder Chor; leissummend schw\u00e4rmten die Bienen<br \/>\nRings umher in die Kelche der Hyazinthen sich senkend.<br \/>\nHier, wo beschattet die Bank zum halben Runde sich bildet,<br \/>\nWeilte der Wandernde gern, erg\u00f6tzet in lachender Aussicht.<br \/>\n<strong>150<\/strong> Weithin schweifte der Blick in heiterer Eb&#8217;ne, von herrlich<br \/>\nWallender Saat bedeckt, von des Fruchtbaums Bl\u00fcten umschimmert.<br \/>\nEndlich im Duft der Fern&#8216; erhob die trotzenden Mauern<br \/>\nMitylene, sich l\u00e4ngs am Felsgestade verbreitend.<br \/>\nWie ein silbernes Band den Busen umschlie\u00dfet der Jungfrau,<br \/>\nSchlang den blaulichen Streif das Meer um die steigenden Ufer.<br \/>\nAber den lieblichen Born besch\u00fctzte die Kette der H\u00fcgel,<br \/>\nFeigen tragend und Wein, mit br\u00e4unlichen Fr\u00fcchten der \u00d6lbaum,<br \/>\nGegen den st\u00fcrmenden Nord; hier sammelten t\u00e4glich des Tales<br \/>\nM\u00e4dchen sich, und es mischte sich dann in der Quelle Gemurmel<br \/>\n<strong>160<\/strong> Still vertrautes Gespr\u00e4ch und der Scherze frohes Gel\u00e4chter.<br \/>\nRingsher standen sie alle die Kr\u00fcge f\u00fcllend und riefen<br \/>\nLaut den nahenden Schwestern ein froh Willkommen entgegen.<br \/>\nAnmut schm\u00fcckten und Reize der Jugend sie, denn vor allen<br \/>\nWogenumrauschten Inseln ber\u00fchmt sich die felsige Lesbos<br \/>\nLieblich bl\u00fchender Weiber. Und fr\u00f6hlich eilten die Jungfrau&#8217;n<br \/>\nNun den Gespielinnen zu, die dicht im dr\u00e4ngenden Kreise<br \/>\nSich gesammelt um sie; die junge D\u00e4mo, Chariklo,<br \/>\nWelche die muntere hie\u00df, auch Kalithoa, nicht fehlte<br \/>\nThestylis, welcher zugleich die n\u00e4hrende Brust mit Simaitha<br \/>\n<strong>170<\/strong> Einst die Trakerin bot, sie nannten beide sich Schwestern.<br \/>\nAlle sodann mit heiterem Wort, unschuldigen Scherzes,<br \/>\nEine der ander&#8217;n die Red&#8216; entrei\u00dfend, neckten die Freundin,<br \/>\nDie zu ihnen geneigt mit liebreich freundlichem L\u00e4cheln<br \/>\nSchweigend die Munteren h\u00f6rt; denn ernster stimmte sie heilig<br \/>\nStiller Liebe Gef\u00fchl. Da nahte der trefflichen Jungfrau<br \/>\nD\u00e4mo geschw\u00e4tzig, und sagte die fragenden Worte mit Vorwitz:<br \/>\nSprich! Wie scheinest du doch so ruhig immer und kalt mir?<br \/>\nSeltsam, dass du doch nie im munter&#8217;n Gespr\u00e4che nur einmal<br \/>\nJenes J\u00fcnglings gedenkst, den morgen auf immer dir Hymens<br \/>\n<strong>180<\/strong> L\u00e4chelnde Feier vereint. Von jenen, welche, bekr\u00e4nzet,<br \/>\nStets bei Festen der G\u00f6tter im Tempel sich sammeln, erschien uns<br \/>\nSch\u00f6n wohl mancher und w\u00fcrdig, dein froher Gatte zu hei\u00dfen;<br \/>\nAber noch w\u00fcssten wir nicht, ob dieser sch\u00f6n, ob er h\u00e4sslich?<br \/>\nJa, es qu\u00e4lte noch heute die unbefriedigte Neugier,<br \/>\nK\u00e4me gef\u00e4lliger nicht allein an den Brunnen Likoris,<br \/>\nGern den st\u00fcrmenden Fragen mit williger Antwort entgegnend.<br \/>\nWunder doch nimmt es uns nicht, wenn tief im ruhigen Busen<br \/>\nDir die Liebe geweckt der herrliche Mann. Ein Halbgott<br \/>\nScheint er uns allen, obgleich uns durch Erz\u00e4hlung bekannt nur.<br \/>\n<strong>190<\/strong> Manches St\u00fcndchen, nicht achtend, ob ungeduldig die Mutter<br \/>\nUns&#8217;rer harre daheim, vielleicht mit Schelten, verweilten<br \/>\nSprachlos lauschend wir hier! Und wie dem Felsen die Quelle<br \/>\nImmer reichlich entstr\u00f6mt, so flie\u00dft das unendliche Lob auch<br \/>\nVon Likoris Lippen. Der Sterblichen keiner ist sch\u00f6ner,<br \/>\nEdler der Sitten wie er, und werter der Lieb&#8216; als Diokles!<br \/>\nAlso endet sie stets, ja sollt&#8216; ich jetzo es wahrhaft<br \/>\nSagen, welche die Braut, die liebende, mir von euch beiden<br \/>\nScheinet, riet ich nur sie, um deren brennende Wange<br \/>\nSchatten die Myrthe verbreitet, im Scho\u00df die Bl\u00fcten ihr streuend.<br \/>\n<strong>200<\/strong> Sorglos schien sie bis jetzt die Silberbl\u00e4tter zu z\u00e4hlen,<br \/>\nBis aus dem Traume sie schnell der holde Name geweckt hat.<br \/>\nUnd Simaitha kehrte den Blick zur Schwester, die gl\u00fchend<br \/>\nDasa\u00df. Also f\u00e4rbet Aurora h\u00f6her der Rose<br \/>\nPurpur im Morgenstrahl, ihr glich die junge Likoris.<br \/>\nDenn im Innersten nun enth\u00fcllend ihr tiefstes Geheimnis,<br \/>\nHatte das scherzende Wort sie getroffen mit schmerzlicher Wahrheit.<br \/>\nUnaufhaltsam str\u00f6mten die Tr\u00e4nen reichlich ihr bl\u00fchend<br \/>\nAntlitz, die rosigen Finger der h\u00fcllenden Hand ihr benetzend,<br \/>\nWie der perlende Tau von Aeos Fingern herabfleust.<br \/>\n<strong>210<\/strong> Aber Simaitha trat der Weinenden n\u00e4her und schloss sie<br \/>\nZ\u00e4rtlich schonend ans Herz, sie redete liebreich die Worte:<br \/>\nSchwester! Warum wird so des traulichen holden Gespr\u00e4ches<br \/>\nHeiterer Lauf getr\u00fcbt, durch Z\u00e4hren meiner Likoris,<br \/>\nDie unerwartet mir schnell die Freude verkehren in Unmut?<br \/>\nAch! Wir erfahren so oft, dass der G\u00f6tter waltender Ratschluss<br \/>\nSorge gattet mit Lust und Furcht mit der lieblichen Hoffnung;<br \/>\nM\u00fcssen t\u00f6richt wir selbst willk\u00fcrlich \u00dcbel erdichten!<br \/>\nLebhaft f\u00fchlet das Herz, das unerfahr&#8217;ne, und w\u00e4hnt sich<br \/>\nOft verwundet, wenn leicht des Scherzes Pfeil es ber\u00fchrt hat;<br \/>\n<strong>220<\/strong> Aber dir, die im Scho\u00df erwuchs der z\u00e4rtlichen Liebe,<br \/>\nBleibe fremd der Verdacht, ein froh Vertrauen geziemt dir!<br \/>\nOffen l\u00e4chle dein Auge, nicht senke sch\u00fcchtern die Wimper,<br \/>\nMeide nicht den Blick, der nie dich zweifelnd verkannte,<br \/>\nReuen m\u00f6ge dich&#8217;s nimmer, was hier du geredet voll Unschuld.<br \/>\nDenn so freuet sich nun dein kindlich Herz auch des Gl\u00fcckes,<br \/>\nWelches freundlich mir naht, als sei&#8217;s das deine, dies wei\u00df ich.<br \/>\nAlso Simaitha zu ihr; und gegen D\u00e4mo nun wandte<br \/>\nStreng sie verweisenden Blick und sprach mit ernster Bedeutung:<br \/>\nUnbedachtsame Worte, o M\u00e4dchen, sind dir entflohen!<br \/>\n<strong>230<\/strong> Deiner Jugend allein verzeihlich, denn sie verraten<br \/>\nNur den kindlichen Sinn. Es h\u00e4tte keine der and&#8217;ren<br \/>\nUnbesonnen wie du die Mitgespielin beleidigt.<br \/>\nEh mutwillig der Scherz den l\u00e4chelnden Lippen entgleitet,<br \/>\nSehe jedes doch zu, auf wen es richte die Pfeile.<br \/>\nImmerhin necke getrost der munt&#8217;re Sp\u00f6tter den Gleichen,<br \/>\nWelcher die bei\u00dfenden Worte gewandt und schnell ihm zur\u00fcckgibt,<br \/>\nAber kr\u00e4nkender trifft des leicht verwundenden Scherzes<br \/>\nStachelt den Unerfahrenen oft auch, welcher nicht also<br \/>\nGleich den fr\u00f6hlichen Spott beherzt zu erwidern ge\u00fcbt ist.<br \/>\n<strong>240<\/strong> Denn verschieden gebildet ist jedes Gem\u00fct und es wechselt<br \/>\nMannigfaltig der Sinn der Menschen, jener erfreut sich<br \/>\nLaut des gelungenen Wunsches im frohen Rausch; es bewahret,<br \/>\nStill, in verschlossener Brust, der andre die gleichen Gef\u00fchle.<br \/>\nBesser auch ziemt es dem Menschen, den stets das dunkle Verh\u00e4ngnis,<br \/>\nSchnell beschwinget, ereilt, dass still, mit bescheidener Freude,<br \/>\nEr begr\u00fc\u00dfe das Gl\u00fcck, die Gabe freundlicher G\u00f6tter,<br \/>\nGleich gefasst auch das \u00dcbel, das immer nahe, zu dulden.<br \/>\nLaute Freude, sie sit der Kindheit fl\u00fcchtiges Erbteil,<br \/>\nWelche die Gegenwart, die schnell verrauschte, genie\u00dfet;<br \/>\n<strong>250<\/strong> Doch bald reifet zum Menschen das Kind, da fasst ihn der Kummer.<br \/>\nAch! Wer des ersten Verlusts unendliche Leiden empfunden,<br \/>\nHeiter geht er dem Schmerz entgegen, ernster der Freude.<br \/>\nUnd die Herrliche schwieg; die Seele bewegt ihr Erinn&#8217;rung,<br \/>\nS\u00fc\u00df und bitter gemischt, mit langverhaltenen Tr\u00e4nen<br \/>\nF\u00fcllend ihr gl\u00e4nzend Aug&#8216;, es windet sanft aus den Armen<br \/>\nDer Gespielinnen sich mit schmerzlichem L\u00e4cheln die Jungfrau.<br \/>\nDoch jetzt sprch sie gefasst: lang weilten wir plaudernd und mancher<br \/>\nDehnet sich l\u00e4nger im Tal der Pfad zu der l\u00e4ndlichen Wohnung.<br \/>\nM\u00f6gt&#8216; ihr eingedenk aber der Bitte sein, so geleitet<br \/>\n<strong>260<\/strong> Noch die Schwester mir heim, d\u00fcnkt nicht zu gro\u00df euch der Umweg.<br \/>\nHier noch weil&#8216; ich indes in d\u00e4mmernder Stille des Abends,<br \/>\nBald erhebt sich der Mond und leuchtet sch\u00f6n mir zur R\u00fcckkehr.<br \/>\nGr\u00fc\u00dfend schied nun und freundlich die Schar der M\u00e4dchen, zur\u00fcckblieb<br \/>\nThestylis nur, die am Fels mit traurigem Schweigen gelehnt stand.<br \/>\nDoch als der wandelnden M\u00e4dchen leicht flatternd wei\u00dfe Gew\u00e4nder<br \/>\nFern schon wehten im Tal, bewegt von dem Hauche des Abends,<br \/>\nSchlang sie heftig den Arm und fest um den Nacken der Freundin,<br \/>\nAlso sprechend zu ihr, in bitter klagendem Unmut:<br \/>\nAch! Das allzu sp\u00e4t kurzsichtigen Menschen die Zukunft<br \/>\n<strong>270<\/strong> Sich, die nahende, zeigt, wenn bang, von Trauer begleitet,<br \/>\nUnvermeidlich sie schon mit eilenden F\u00fc\u00dfen herantritt.<br \/>\nDoch nicht fesselt die Scheu, dein zartes Herz zu verwunden,<br \/>\nL\u00e4nger die Zunge mir an, enth\u00fcllt sei nun das Geheimnis!<br \/>\nL\u00e4ngst schon ahndet&#8216; ich still, verborgen n\u00e4hret Likoris<br \/>\nStr\u00e4fliche Flammen im Busen. F\u00fcr deinen Verlobten entbrennt sie.<br \/>\nDarum trafen so tief des M\u00e4dchens kindische Worte<br \/>\nSie, die Schuldbewusste, verraten hat sie sich selbst nun.<br \/>\nAch! Dass er nur getreu sich dir bewahre, die Neigung<br \/>\nNiemals ahnde der Schwester. Denn schwankend oft ist der M\u00e4nner<br \/>\n<strong>280<\/strong> Eitler Sinn, und es reizt die Wankelm\u00fctigen manchmal<br \/>\nMehr die fl\u00fcchtige Gunst als treue heilige Liebe.<br \/>\nWie! Gen\u00fcget es nicht dem unvers\u00f6hnlichen Schicksal,<br \/>\nDass die sch\u00e4umende Flut dir raubte den fr\u00fchen Geliebten!<br \/>\nSollte den Br\u00e4utigam auch die Schwester, welche du selber<br \/>\nLiebend gebildet, dir jetzt entf\u00fchren mit t\u00fcckischem Undank?<br \/>\nAlso Thestylis laut, mit vielberedten Geb\u00e4rden.<br \/>\nDoch ihr entgegnete drauf, mit ernster Fassung, die Freundin:<br \/>\nSprich! Wie redest du so, in \u00fcbereileter Hitze,<br \/>\nSeltsame Wort&#8216; und erregst mir Argwohn qu\u00e4lend im Busen?<br \/>\n<strong>290<\/strong> Immer fand ich bedeutend und wahr, was du sagtest, doch scheint mir&#8217;s<br \/>\nJetzt, als tr\u00fcbe betr\u00fcglich die klaren Sinnen ein Traumbild.<br \/>\nZ\u00f6g&#8217;re l\u00e4nger nicht mehr, vom bangen schmerzlichen Zweifel<br \/>\nSchnell zu befreien die Brust, das verworrene R\u00e4tsel mir l\u00f6send.<br \/>\nSo die Jungfrau. Da rief die andere: Wunderbar f\u00fcgen<br \/>\nWaltende G\u00f6tter es nun, dass dir, die immer nur spottet,<br \/>\nWenn wir andern, besorgt, uns deuten n\u00e4cht&#8217;ge Gesichte,<br \/>\nDass dir selber ein Traum verk\u00fcnde das drohende Schicksal.<br \/>\nNicht dem eig&#8217;nen Blick, dem treuen Auge der Freundschaft<br \/>\nZeigte der Warnende sich, den du verschm\u00e4het; sie legt ihn<br \/>\n<strong>300<\/strong> Nun ans Herz dir, empfang&#8216; ihn, den Wink befreundeter M\u00e4chte.<br \/>\nWisse denn! Als heute dem Tag die goldenen Pforten<br \/>\nAeos ge\u00f6ffnet, entschlief ich aufs neue, und nimmer geschieht dies,<br \/>\nStets erweckt mich die Lerche, die fr\u00fche, zur munteren Arbeit.<br \/>\nFestlich geschm\u00fcckt erschienen wir alle fr\u00f6hlich versammelt,<br \/>\nKr\u00e4nze flechtend im Tal, zur heitern Feier des Lenzes;<br \/>\nWolkenlos strahlte der \u00c4ther, es wehten s\u00e4uselnde L\u00fcfte,<br \/>\nAls es im herrlichen Blau die silbernen Schwingen bewegend<br \/>\nImmer tiefer herab zu uns sich senkte. Die M\u00e4dchen<br \/>\nSchrien froh dir zu, den Lieblingsvogel erkennend,<br \/>\n<strong>310<\/strong> Deine Taube, Simaitha, die j\u00fcngst du schmerzlich vermisstest!<br \/>\nUnd du h\u00fcpftest empor mit frohem Schreck, es entfielen<br \/>\nDir vom Scho\u00dfe die Blumen, die du gesammelt; die sch\u00f6nen<br \/>\nLagen auf tauigtem Grund, die rings um die F\u00fc\u00dfe zerstreuet.<br \/>\nSchmeichelnde Namen entgegen der Wiederkehrenden riefst du,<br \/>\nStrecktest die Arm&#8216; empor, die zarten Schwingen zu fassen:<br \/>\nSiehe, da wandte betr\u00fcglichen Flug der Vogel Cytherens.<br \/>\nDreimal umkreist&#8216; er das Haupt der braungelockten Likoris,<br \/>\nWiegte ruhend sich dann am Busen ihr, auf des Strau\u00dfes<br \/>\nDuftenden Blumen, und schlug, liebkosend, mit gl\u00e4nzendem Fittig,<br \/>\n<strong>320<\/strong> Buhlerisch, bald ihr die Schulter und bald den blendenden Nacken.<br \/>\nAch! Und du locktest zur\u00fcck mit s\u00fc\u00dfer Stimm&#8216; ihn vergebens.<br \/>\nSprich, Simaitha! Erscheint der Tr\u00e4ume klarster der Deutung<br \/>\nWohl bed\u00fcrftig dir noch? Und eitel die Sorge der Freundin?<br \/>\nDoch es nahet das \u00dcbel nicht unerwartet und pl\u00f6tzlich<br \/>\n\u00dcberraschend sich nun, du selbst ja, soll ich es frei dir<br \/>\nJetzt gestehen, bereitet&#8217;st es l\u00e4ngst dir durch sch\u00e4ndliche Nachsicht.<br \/>\nG&#8217;n\u00fcgte dir, da du k\u00fchn die alte Sinne verschm\u00e4htest,<br \/>\nMild die Schwester zu l\u00f6sen von angeborener Knechtschaft?<br \/>\nZogst du nicht sie empor, wie allzu z\u00e4rtlich die Mutter<br \/>\n<strong>330<\/strong> Sorgsam des Lieblings pflegt, den selt&#8217;ne G\u00fcter erwarten;<br \/>\nNicht erw\u00e4gend, ob auch der Menschen strenger Erzieher<br \/>\nIhn zum Liebling w\u00e4hle, das unbestechliche Schicksal.<br \/>\nDarum w\u00e4hnet sich jetzt, mit gleichem Rechte, Likoris<br \/>\nFroher Liebe bestimmt und den lieblichen Banden des Hymens,<br \/>\nDarum lodert ihr l\u00e4ngst die str\u00e4fliche Flamm&#8216; in dem Busen<br \/>\nVon der Hoffnung gen\u00e4hrt! &#8211; O! Schweige, rufet Simaitha,<br \/>\nH\u00e4ufe zu Schmerzen mir nicht den seelersch\u00fctternden Vorwurf!<br \/>\nWas du als Fehler mir schiltst, soll nie mich reuen! Die Knechtschaft<br \/>\nT\u00f6tet nimmer in uns die allbesiegenden Triebe,<br \/>\n<strong>340<\/strong> Welche die ewige Mutter so tief in den Busen gesenkt hat.<br \/>\nLass mich es denken denn, das niegedachte, dass heimlich<br \/>\nLiebe das M\u00e4dchen gen\u00e4hrt, und Gegenliebe der J\u00fcngling;<br \/>\nOpfert&#8216; ich freudiger nicht der Schwester dann und der Freundin<br \/>\nSelbst das s\u00fc\u00dfeste Gl\u00fcck, als w\u00fcrd&#8216; es mir schlau von der Sklavin<br \/>\nKalt und t\u00fcckisch geraubt? Doch geh&#8216; jetzt, Thestylis, einsam<br \/>\nLass und schweigend die Brust, die bangbewegte, mich stillen.<br \/>\nFremde Leiden best\u00fcrmen sie heut&#8216; und neue Gefahren<br \/>\nDrohen der heiligen Ruh&#8216;, es droht dem liebenden Herzen<br \/>\nKalter schmerzlicher Hass. O! Weht, ihr s\u00e4uselnden L\u00fcfte,<br \/>\n<strong>350<\/strong> Wehet Frieden mir zu! In deinem freundlichen Scho\u00dfe,<br \/>\nG\u00fctige Mutter Natur, verstummt, wie der weinende S\u00e4ugling<br \/>\nSchl\u00e4ft an der n\u00e4hrenden Brust, der Leidenschaft regeste Stimme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schau, Likoris! wie schon im Purpurschimmer die Sonne N\u00e4her dem Scho\u00dfe des Meeres sich neiget, gl\u00e4nzender kr\u00e4useln Steigende Wellen sich dort am Felsengestade des Eilands! S\u00e4umen lass&#8216; uns nicht l\u00e4nger darum, die Kr\u00fcg&#8216; an des Tales Str\u00f6menden Brunnen zu f\u00fcllen; vielleicht schon harren der Kindheit Traute Gespielinnen dort, im d\u00e4mmernden Schatten versammelt, Zum gewohnten Gespr\u00e4ch,&#8230; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?page_id=9981\">Read More <span class=\"screen-reader-text\"> in Erster Gesang<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"parent":9979,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9981","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9981","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9981"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9981\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9982,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9981\/revisions\/9982"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9981"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}