{"id":3399,"date":"2014-11-24T00:30:16","date_gmt":"2014-11-23T22:30:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/ferdi\/?p=3399"},"modified":"2014-11-24T00:38:16","modified_gmt":"2014-11-23T22:38:16","slug":"erzaehlverse-der-hexameter-82","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verserzaehler.wababbel.de\/?p=3399","title":{"rendered":"Erz\u00e4hlverse: Der Hexameter (82)"},"content":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte heute nur schnell auf eine recht lesenswerte Seite hinweisen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pantoia.de\" target=\"_blank\">Pantoia<\/a><\/p>\n<p>Diese Seite bietet, laut eigenem, erkl\u00e4renden Untertitel: <em>Unterhaltsame Literatur und Dichtung in lateinischer und griechischer \u00dcbersetzung.<\/em><\/p>\n<p>Unter den eingescannten und somit durchbl\u00e4tterbaren B\u00fcchern &#8211; auch im Internet noch eine reizvolle T\u00e4tigkeit &#8211; finden sich nat\u00fcrlich auch viele Hexameter-Werke. Manche muss man nicht unbedingt gelesen haben, &#8222;Hanchen und die K\u00fcchlein&#8220; etwa von Eberhard; bei anderen frage ich mich, was wohl der Autor gesagt h\u00e4tte zu solcherlei Versuchen, wie etwa Voss zur Latinisierung seiner &#8222;Luise&#8220;.<\/p>\n<p>Bei Goethe und &#8222;Hermann und Dorothea&#8220; ist diese Frage von Goethe selbst zustimmend beantwortet worden: &#8222;Besonders lieb ist es mir in der lateinischen \u00dcbersetzung; es kommt mir da vornehmer vor, als w\u00e4re es, der Form nach, zu seinem Ursprunge zur\u00fcckgekehrt.&#8220; sagte er dazu, &#8222;es&#8220; meint dabei das Werk, das &#8222;Gedicht&#8220;. Da bezog er sich, denke ich, auf die 1822 erschienene \u00dcbersetzung von Benjamin Gotlob Fischer; ich stelle hier aber &#8211; einige wenige Hexameter m\u00fcssen in jedem Beitrag sein &#8211; die ersten Verse deutsch \/ lateinisch ein nach der \u00dcbersetzung von Joseph von Berlichingen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hab ich den Markt und die Stra\u00dfen doch nie so einsam gesehen!<br \/>\nIst doch die Stadt wie gekehrt! wie ausgestorben! Nicht f\u00fcnfzig,<br \/>\nDeucht mir, blieben zur\u00fcck von allen unsern Bewohnern.<br \/>\nWas die Neugier nicht tut! So rennt und l\u00e4uft nun ein jeder,<br \/>\nUm den traurigen Zug der armen Vertriebnen zu sehen.<\/p>\n<p>Tam solas numquam vidi plateasque forumque!<br \/>\nOppidulum veluti vastum! vix quinquaginta<br \/>\nCivibus e nostris cunctis manisse videntur.<br \/>\nQuanta cupido novi! Quivis curritque ruitque,<br \/>\nExilio miseram cupiens spectare catervam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht, dass ich den Wert der einzelnen \u00dcbersetzungen wirklich beurteilen k\u00f6nnte; aber hier habe ich mir sofort das &#8222;Quanta cupido novi!&#8220; zu eigen gemacht, und von daher ist mir diese Version am st\u00e4rksten in Erinnerung . Ins Griechische ist Goethes Werk \u00fcbrigens gleichfalls \u00fcbersetzt worden &#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Pantoia&#8220; hat auch einige wenige H\u00f6rbeispiele zu bieten, darunter aber leider keine reinen Hexameter. Das n\u00e4chstbeste in diesem Fall sind bekanntlich Distichen, und da kann man sich Schillers &#8222;N\u00e4nie&#8220; zu Gem\u00fcte f\u00fchren, einmal, zur Erinnerung, auf Deutsch &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fritzstavenhagen.de\/index.php\/naenie.html\" target=\"_blank\">N\u00e4nie, Deutsch<\/a><\/p>\n<p>&#8230; einmal auf Lateinisch &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pantoia.de\/Rezitationen\/Naenie-Stadelmann.html\" target=\"_blank\">N\u00e4nie, Latein<\/a><\/p>\n<p>&#8230; und einmal auf Griechisch:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pantoia.de\/Rezitationen\/Naenie-Thiersch.html\" target=\"_blank\">N\u00e4nie, Griechisch<\/a><\/p>\n<p>Aber auch dar\u00fcber hinaus ist &#8222;Pantoia&#8220; eine Seite, die das St\u00f6bern lohnt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte heute nur schnell auf eine recht lesenswerte Seite hinweisen: Pantoia Diese Seite bietet, laut eigenem, erkl\u00e4renden Untertitel: Unterhaltsame Literatur und Dichtung in lateinischer und griechischer \u00dcbersetzung. 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